Bewoh­ner­par­ken: Ver­bes­se­rungs­vor­schlag prüfen

Zum 21. Sep­tem­ber 2020 hat der Ham­bur­ger Lan­des­be­trieb Ver­kehr im Stadt­teil Rother­baum eine Bewoh­ner­park­re­ge­lung ein­ge­führt. Das Gebiet zwi­schen Schröderstiftstraße/​Verbindungsbahn und Als­ter ist in vier Zonen unter­teilt. Die Bewoh­ner­park­zo­nen „E 301 Grin­del­hof“ und „E 302 Pösel­dorf“ sind durch die Rothen­baum­chaus­see getrennt.

Beide Gebiete wei­sen bau­lich unter­schied­li­che Merk­male auf. Wäh­rend öst­lich der Rothen­baum­chausse sowie in Als­ter­nähe eine weni­ger dichte Bebau­ung und damit Anwoh­ner­dichte vor­herrscht, ist ins­be­son­dere das Gebiet um die Schlü­ter- und Har­tungs­traße dicht besie­delt – bei jedoch ver­gleich­ba­rer Anzahl der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Stell­plätze. Zusätz­lich kommt aktu­ell der Aus­bau der Velo­route 3 in der Schlü­ter­straße hinzu, der die Stell­platz­si­tua­tion verschärft.

Um das beschrie­bene Miss­ver­hält­nis zu ent­schär­fen, liegt der Bezirks­ver­samm­lung der über­prü­fens­werte Vor­schlag eines Anwoh­ners vor: Eine Öff­nung des (bis­lang der Park­zone E 302 zuge­ord­ne­ten) Gebiets zwi­schen Turm­weg, John­s­al­lee, Rothen­baum­chaus­see und Feld­brun­nen­straße auch für Park­be­rech­tigte der Zone E 301. Vor­teil­haft an die­ser Lösung wäre es, dass sich in dem besag­ten Gebiet ledig­lich ein Wohn­ge­bäude befin­det. Eine sol­che räum­lich begrenzte Über­lap­pung der bei­den Park­zo­nen kann dazu bei­tra­gen, die bereits hohe Akzep­tanz für die Bewoh­ner­park­re­ge­lung wei­ter zu stärken.

 

Peti­tum

Der Vor­sit­zende der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, die Behörde für Ver­kehr und Mobi­li­täts­wende um eine Prü­fung zu ersu­chen, ob bei­spiels­weise durch eine Über­lap­pung der Park­zo­nen E 301 und E 302 (Zuord­nung zu bei­den Park­zo­nen) im Gebiet zwi­schen Rothen­baum­chaus­see, Mol­ler­straße, Feld­brun­nen­straße sowie Turm­weg und John­s­al­lee ein aus­ge­wo­ge­ne­res Ver­hält­nis zwi­schen Stell­platz­an­ge­bot und Bevöl­ke­rungs­dichte und somit eine effek­tive Lin­de­rung des Park­drucks erreicht wer­den kann.

Koo­rosh Armi, Moritz Alt­ner, Gabor Gott­lieb, Pau­lina Rügge und SPD-Fraktion