Die Sanierungsarbeiten am Bürgerhaus und den dazugehörigen Gebäuden kommen voran: Der erste Bauabschnitt ist weitgehend abgeschlossen, der zweite befindet sich in der konkreten Planung. Darüber berichtete ein Vertreter des Vereins Lenzsiedlung e.V. auf Antrag der SPD- und GRÜNEN-Fraktion im Regionalausschuss Lokstedt, Niendorf, Schnelsen.
Die Lenzsiedlung in Lokstedt zählt mit ihren Hochhäusern zu den bedeutendsten Großwohnsiedlungen Hamburgs. Rund 3.000 Menschen aus über 60 Nationen leben hier, die meisten Gebäude werden von der SAGA vermietet. Seit nunmehr schon fast 50 Jahren sorgt der Verein Lenzsiedlung e.V. als zentraler Träger für das soziale Miteinander im Quartier. Im vereinseigenen Bürgerhaus und den angrenzenden Gebäuden finden zahlreiche Unterstützungs- und Freizeitangebote für unterschiedliche Zielgruppen statt.
Seit einigen Jahren werden das Bürgerhaus und die anschließenden Gebäude saniert und modernisiert. Der erste Bauabschnitt ist nun weitgehend abgeschlossen: Unter anderem wurde im Rahmen der umfassenden Modernisierung des Bürgerhauses das ehemalige Jugendhaus saniert. Es wird zum großen Teil an die Stiftung Das Rauhe Haus vermietet, die mit ihren Angeboten vorher in einem anderen Gebäudeteil untergebracht war. Im zweiten Bauabschnitt stehen vorrangig die Instandsetzung von Dächern, Fassaden und Fensterrahmen an, ferner die Erneuerung der technischen Infrastruktur und die Modernisierung der Vereins- und Veranstaltungsräume. Finanziert werden die gesamten Maßnahmen mit insgesamt mehr als vier Millionen Euro aus dem Stadtentwicklungsfonds „Lebendige Quartiere“. Auch während der zeitaufwendigen Umbauarbeiten liefen die Angebote des Vereins und weiterer Träger weiter und konnten in umliegende Einrichtungen ausgelagert werden.
Ernst-Christian Schütt, Mitglied der SPD-Fraktion Eimsbüttel:
„Das sind gute Nachrichten für die Lenzsiedlung. Die Arbeit des Vereins Lenzsiedlung e.V. und der anderen Träger ist eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte und zeigt auf, wie gezielte Unterstützung und Angebote des sozialen Miteinanders ein so großes Quartier lebenswert machen. Dass die Stadt die benötigte Sanierung mit so umfangreichen Mitteln fördert, ist auch ein deutliches Zeichen des Vertrauens in diese wichtige Arbeit vor Ort.“