Inklu­sion

Sach­ver­halt

Mit der Unter­zeich­nung der UN-Kon­ven­tion über die Rechte von Men­schen mit Behin­de­run­gen hat die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land sich ver­pflich­tet, den Grund­satz der Inklu­sion in allen gesellschaftlichen
Berei­chen und auf allen insti­tu­tio­nel­len Ebe­nen umzu­set­zen. Die Ver­pflich­tung gilt also auch für alle Bun­des­län­der und jede ein­zelne Kom­mune. In Ham­burg gibt es viel­fäl­tige Bemü­hun­gen, dem hohen  Anspruch der UN-Kon­ven­tion gerecht zu wer­den. Der Weg zu einer inklu­si­ven Gesell­schaft ist aber lang­wie­rig und nicht in weni­gen Legis­la­tu­ren zu erle­di­gen. Viel­mehr han­delt es sich um einen  Ent­wick­lungs­pro­zess, der eines gesell­schaft­li­chen Kon­sen­ses und einer ent­spre­chen­den Hal­tung bedarf. Für den Schul­be­reich hat Ham­burg mit dem § 12 Schul­ge­setz die recht­li­che Grund­lage geschaffen
für den gemein­sa­men Unter­richt aller Kin­der und eine Ent­wick­lung ein­ge­lei­tet, die Schritt für Schritt Kin­dern, die bis­her in För­der- und Son­der­schu­len unter­rich­tet wur­den, die Mög­lich­keit gibt, alle all­ge­mein­bil­den­den Schu­len zu besu­chen. Die Umset­zung der UN-Kon­ven­tion an den Eims­büt­te­ler Schu­len, aber auch im öffent­li­chen Raum ins­ge­samt, wirft viele Fra­gen auf, die im Aus­schuss für Bil­dung, Inte­gra­tion und Sport (BIS) gemein­sam mit Exper­ten dis­ku­tiert wer­den sollen.

Beschluss­vor­schlag:

Der Aus­schuss für Bil­dung, Inte­gra­tion und Sport möge zur Wei­ter­lei­tung an die Bezirks­ver­samm­lung Eims­büt­tel beschließen:

Die Vor­sit­zende der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, unter Hin­zu­zie­hung des Aus­schus­ses für Sozia­les, Gesund­heit, Frauen und Gleich­stel­lung, Herrn Pro­fes­sor Hans Wocken und die zustän­dige Refe­ren­tin der Behörde für Schule und Berufs­bil­dung, Frau Dr. Angela Ehlers, in zwei getrennte Sit­zun­gen des BIS einzuladen.

Andreas Rei­chel (GAL-Frak­tion)
Petra Löning (SPD-Frak­tion)
Nils Har­ringa (SPD-Frak­tion)
Zaklin Nastic (Frak­tion DIE LINKE)