Glättegefahr auf Eimsbüttels Gehwegen: Alleine 128 Beschwerden im Januar

Im Januar sind beim Bezirksamt Eimsbüttel insgesamt 128 Meldungen über vereiste und nicht geräumte Gehwege eingegangen. Betroffen waren sowohl zentrale öffentliche Plätze wie der Eimsbütteler Marktplatz und die Kreuzung am Niendorfer Marktplatz als auch Gehwege entlang von Nebenstraßen sowie stark frequentierten Hauptverkehrsachsen wie der Kollaustraße und der Kieler Straße. In vielen Fällen waren die Wege so glatt, dass sie kaum passierbar waren.

Für das Räumen und Streuen der Gehwege sind grundsätzlich die jeweiligen Hauseigentümer:innen verantwortlich. Die Kontrolle der Räumpflicht obliegt dem Bezirksamt, bzw. der Wegeaufsicht. Bislang wurden 22 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, 33 weitere Anzeigen befinden sich noch in der Bearbeitung. Bußgelder wurden bisher nicht verhängt, da die Verfahren noch nicht abgeschlossen sind.

Dazu erklärt Armita Kazemi, Sprecherin der SPD-Fraktion Eimsbüttel im Ausschuss für Mobilität: „Die hohe Zahl der nicht geräumten Flächen in Hamburger Straßen in den letzten Wochen ist alarmierend. Vereiste Gehwege bergen eine ernsthafte Gefahr, insbesondere für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen. Wer seiner Räumpflicht nicht nachkommt, gefährdet andere, darunter vor allem auch Menschen, die im öffentlichen Bereich arbeiten und auf die entsprechenden Wege angewiesen sind. Das Bezirksamt muss Gefährdungen konsequent ahnden, um Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten.“