Kon­ti­nu­ier­li­che Arbeit der Bezirks­ver­samm­lung Eims­büt­tel gewährleisten

Mit der Bezirks­ver­samm­lungs­wahl am 26. Mai haben die Eims­büt­tele­rin­nen und Eims­büt­te­ler die 51 Mit­glie­der für die 21. Amts­pe­ri­ode der Bezirks­ver­samm­lung gewählt. Um mög­lichst rasch die Hand­lungs- und Arbeits­fä­hig­keit des neu­ge­wähl­ten Gre­mi­ums zu gewähr­leis­ten, sol­len die dafür not­wen­di­gen Schritte zügig in Angriff genom­men werden.

Peti­tum

Vor die­sem Hin­ter­grund beschließt die Bezirksversammlung:

  1. Bis zur Fest­le­gung einer Aus­schuss­struk­tur nimmt der Haupt­aus­schuss, als gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ner Aus­schuss, alle Zustän­dig­kei­ten der bis­he­ri­gen Fach- und Regio­nal­aus­schüsse (mit Aus­nahme des Jugend­hil­fe­aus­schus­ses) in Fort­füh­rung der jewei­li­gen Aus­schuss­pra­xis wahr. Ent­spre­chend wird der Bezirks­amts­lei­ter gebe­ten, den Aus­schuss­mit­glie­dern sämt­li­che dafür nöti­gen Doku­mente und Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung zu stel­len. Dazu gehö­ren ins­be­son­dere die Lis­ten der Bau- und Vor­be­scheids­an­träge, der Ein­ga­ben über Umwelt­be­ein­träch­ti­gun­gen sowie der Wohnungsleerstände.
  2. Die Bezirks­ver­samm­lung wird den Jugend­hil­fe­aus­schuss beset­zen, sobald alle Vor­aus­set­zun­gen dafür erfüllt sind, nament­lich eine Vor­schlags­liste für Aus­schuss­mit­glie­der aus dem Kreis der freien Trä­ger der Jugend­hilfe vorliegt.
  3. Die wei­tere Aus­schuss­struk­tur wird zwi­schen den Frak­tio­nen erör­tert und der Bezirks­ver­samm­lung zum Beschluss vor­ge­legt. Für den Fall, dass sich eine zwi­schen­zeit­li­che Not­wen­dig­keit ergibt, wird der Haupt­aus­schuss ermäch­tigt zur Aus­schuss­struk­tur (Teil-)Entscheidungen zu treffen.
  4. Die Bezirks­ver­samm­lung bestä­tigt die sich aus der Fort­schrei­bung des Sit­zungs­ka­len­ders der ver­gan­ge­nen Wahl­pe­ri­ode erge­ben­den Ter­mine für die Sit­zun­gen der Bezirks­ver­samm­lung und des Haupt­aus­schus­ses, für die Eims­büt­te­ler Wirt­schafts­kon­fe­renz (6. Novem­ber) sowie die Sport­ler­eh­rung der Bezirks­ver­samm­lung (18. Sep­tem­ber). Der geplante Sit­zungs­ter­min für den Jugend­hil­fe­aus­schuss im August wird auf­ge­ho­ben. Das vor­sit­zende Mit­glied der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, in Abstim­mung mit dem Bezirks­amts­lei­ter dem Haupt­aus­schuss in der kom­men­den Sit­zung Ter­mine für die Sit­zun­gen des Jugend­hil­fe­aus­schus­ses vor­zu­schla­gen. Der Haupt­aus­schuss wird ermäch­tigt, für den Jugend­hil­fe­aus­schuss und ggf. wei­tere Aus­schüsse (siehe 3.) Sit­zungs­ter­mine festzulegen.
  5. Da es für die Bezirks­ver­samm­lung als Ver­wal­tungs­aus­schuss keine Dis­kon­ti­nui­tät gibt, wird das vor­sit­zende Mit­glied der Bezirks­ver­samm­lung gebe­ten, mit Unter­stüt­zung des Bezirks­amts­lei­ters den Mit­glie­dern eine Über­sicht aller nicht abge­schlos­se­nen Vor­gänge vor­zu­le­gen. Dies umfasst ins­be­son­dere auch sämt­li­che Bebau­ungs­pläne im Ver­fah­ren. Zudem soll auch eine Über­sicht aller noch nicht auf­ge­grif­fe­nen Son­der­mit­teler­su­chen den Mit­glie­dern der Bezirks­ver­samm­lung zur Ver­fü­gung gestellt werden.
  6. Das vor­sit­zende Mit­glied der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, alle bis­her ver­teil­ten Unter­la­gen, zu denen die Bezirks­ver­samm­lung noch Stel­lung neh­men soll bzw. kann, an alle gewähl­ten Mit­glie­der der Bezirks­ver­samm­lung neu zu ver­tei­len. Ins­be­son­dere betrifft dies den Refe­ren­ten­ent­wurf des Schul­ent­wick­lungs­plans zu dem die Bezirks­ver­samm­lung bis zum 30. August 2019 Stel­lung neh­men kann. Außer­dem soll die­ser Punkt in der nächs­ten Sit­zung des Haupt­aus­schus­ses auf­ge­nom­men wer­den und dort die Hin­ter­gründe für die Stel­lung­nahme zum Refe­ren­ten­ent­wurf erläu­tert werden.
  7. Die Geschäfts­ord­nung der Bezirks­ver­samm­lung (zuletzt beschlos­sen am 23. Februar 2017/​Drs. 20–2109) gilt bis auf Wei­te­res fort. Das vor­sit­zende Mit­glied wird gebe­ten, unter Ein­be­zie­hung der Frak­tio­nen zu erör­tern, ob eine Über­ar­bei­tung der Geschäfts­ord­nung vor­zu­neh­men ist und ggf. der Bezirks­ver­samm­lung dazu einen ent­spre­chen­den Ent­wurf vorzulegen.

Für die SPD:

Gabor Gott­lieb, Koo­ro­s­hArmi, Ines Schwarza­rius, Dag­mar Bahr, Pau­lina Rügge, Moritz Alt­ner, Ralf Mei­burg, Annika Urban­ski, Janina Sat­zer, Dr. Ann-Kath­rin Rie­gel, Torge Urban­ski, Ernst Chris­tian Schütt

Für die GRÜNEN:

Lisa Kern, Ali Mir-Agha, Carl Maria Bohny, Sina Demir­han, Sebas­tian Dorsch, Ara­mak Erk, Jost Leon­hardt Fischer, Lynne Hun­ter, Robert Klein, Jan Kori­ath, Diet­mar Kuhl­mann, Gabriela Küll, Jim Mar­tens, Miriam Putz, Lutz Schmidt, Falk Schmidt-Tobler, Nina Schü­bel, Nico Thies, Kath­rin Warnecke

Für die CDU:

Rüdi­ger Kuhn, Hans-Hin­rich Brunck­horst, Jutta Höf­lich, Johan­nes Wei­ler, Silke Seif, Sören Ehr­lich, Sascha Gres­hake, Dr. A.W. Hein­rich Langhein, Andreas Stonus

Für DIE LINKE:

Manuela Pagels, Peter Gut­zeit, Mickey Klei­nert, Kirs­ten Rau­ten­strauch, Roland Wiegmann