Kun­den­zen­tren im Bezirk Eimsbüttel

Sach­ver­halt

In Eims­büt­tel gibt es der­zeit drei Kun­den­zen­tren (KUZ): das KUZ Eims­büt­tel im Gebäude des Bezirks­am­tes, das KUZ Lok­s­tedt sowie das KUZ Stellingen.

Die Öff­nungs­zei­ten des KUZ Stel­lin­gen, wel­ches das kleinste der drei Kun­den­zen­tren ist, konn­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren häu­fig wegen über­pro­por­tio­nal hoher Fehl­zei­ten und Lang­zeit­er­kran­kun­gen der Beschäf­tig­ten nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Die per­so­nel­len Eng­pässe haben nun dazu geführt, dass das Kun­den­zen­trum vor­aus­sicht­lich bis 2. Sep­tem­ber 2011 geschlos­sen sein wird.

Kun­den­zen­tren kön­nen ham­burg­weit von allen Bür­gern genutzt wer­den. Dies wird auch anhand der Sta­tis­ti­ken des KUZ Stel­lin­gen deut­lich: Rund 20 Pro­zent der Kun­den kom­men nicht aus Eims­büt­tel, etwa 16 Pro­zent sind in Lok­s­tedt und dem Kern­ge­biet wohn­haft. Auch Stel­lin­ger und Eidels­ted­ter Bür­ger suchen Kun­den­zen­tren stadt­weit auf.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wurde mehr­fach deut­lich, dass gerade klei­nere Ver­wal­tungs­ein­hei­ten, wie bei­spiels­weise die Kun­den­zen­tren, die im direk­ten und stän­di­gen Kon­takt mit den Bür­gern ste­hen, mas­sive per­so­nelle Pro­bleme haben.

Doch: Ein funk­tio­nie­ren­der Dienst­be­trieb ist Vor­aus­set­zung für zufrie­dene Kun­den. Vor dem Hin­ter­grund der per­so­nel­len Eng­pässe im Bezirk müs­sen Lösun­gen gefun­den wer­den, wie die Situa­tion der Kun­den­zen­tren in Eims­büt­tel ins­ge­samt ver­bes­sert wer­den kann. Sozial- und infra­struk­tu­relle Fak­to­ren (z.B. Anbin­dung an den öffent­li­chen Nah­ver­kehr) sind bei der Erar­bei­tung ent­spre­chen­der Kon­zepte sicher­lich von gro­ßer Bedeutung.

Beschluss­vor­schlag

Die Bezirks­ver­wal­tung wird gebe­ten, eine Lösung zu erar­bei­ten, die sicher­stellt, dass es für die Kun­den dau­er­haft funk­ti­ons­fä­hige Kun­den­zen­tren im Bezirk gibt. Dabei ist die beson­dere sozi­al­struk­tu­relle Situa­tion der Stadt­teile Stel­lin­gen und Eidels­tedt zu berücksichtigen.

Rüdi­ger Rust und SPD-Fraktion