Neue Bewe­gungs­in­seln und Fit­ness­ge­räte für die Stadtteile

Sport im Freien erfährt nicht erst seit der Corona-Pan­de­mie enor­men Zulauf. Die soge­nann­ten Bewe­gungs­in­seln, die im Zuge des Mas­ter­plans Active City in allen sie­ben Ham­bur­ger Bezir­ken ange­legt wur­den, bie­ten den Men­schen die Mög­lich­keit, sich wohn­ort­nah unter freiem Him­mel fit zu hal­ten und damit eine kos­ten­lose Alter­na­tive zum Sport im Fitnessstudio.

Der Bezirk Eims­büt­tel hat mit der Fit­ness­sta­tion an der Als­ter dabei eine Vor­rei­ter­rolle ein­ge­nom­men. Seit 2018 befin­det sich außer­dem eine Bewe­gungs­in­sel auf dem Gelände des Sport­parks an der Hagen­beck­straße (Stel­lin­gen), die bis in die Abend­stun­den rege genutzt wer­den. Klei­nere Sta­tio­nen mit Fit­ness­ge­rä­ten sind zum Bei­spiel auf dem neu­ge­stal­te­ten Spiel­platz am Zie­gel­teich und schon län­ger im Weh­bers Park zu fin­den, dort wer­den sie gut ange­nom­men. Auch der künf­tige Park auf dem A7-Deckel Stel­lin­gen soll Fit­ness­ge­räte erhalten.

Vor die­sem Hin­ter­grund sollte die Bezirks­ver­samm­lung den wei­te­ren Bau von Bewe­gungs­in­seln in Eims­büt­tel unter­stüt­zen. Mög­lich wären zusätz­li­che Fit­ness­ge­räte im Kern­ge­biet, zum Bei­spiel im Bereich des Ise­bek-Parks oder im Grün­zug Eims­büt­tel. Dar­über hin­aus sol­len auch die ande­ren Regio­nal­be­rei­che berück­sich­tigt wer­den. So bie­ten sich dafür z.B. der Schnel­se­ner Was­ser­mann­park oder der Sola-Bona-Park in Eidels­tedt an.

Peti­tum

Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten, in Abstim­mung mit der Behörde für Inne­res und Sport Stand­ort­vor­schläge für zusätz­li­che Bewe­gungs­in­seln in den drei Eims­büt­te­ler Regio­nal­be­rei­chen zu erar­bei­ten. Dabei sol­len ins­be­son­dere Stand­orte im Was­ser­mann­park, im Bereich des Ise­bek-Grün­zugs, des Grün­zu­ges Eims­büt­tel und des Sola-Bona-Parks geprüft wer­den. Die Vor­schläge sol­len mit einer Kos­ten­schät­zung im Aus­schuss für Haus­halt, Kul­tur und Sport vor­ge­stellt wer­den. Für die Umset­zung reser­viert die Bezirks­ver­samm­lung Son­der­mit­tel in Höhe von 150.000 Euro. In Abhän­gig­keit vom Ergeb­nis der Prü­fun­gen wer­den wei­tere Son­der­mit­tel in Aus­sicht gestellt.

Ralf Mei­burg, Gabor Gott­lieb, Koo­rosh Armi, Dr. Ann-Kath­rin Rie­gel und SPD-Fraktion