Oster­feuer auf pri­va­ten Grundstücken

Anfrage nach § 27 BezVG der Mit­glie­der der Bezirks­ver­samm­lung Eims­büt­tel, Wolf­gang Düvel, Rüdi­ger Rust und Jutta Sei­fert – SPD-Fraktion
Die Anfrage wird – von der Behörde für Stadt­ent­wick­lung und Umwelt – wie folgt beantwortet:

Sachverhalt/​Fragen:

Der Trend, ein pri­va­tes Oster­feuer auf Grund­stü­cken abzu­bren­nen, nimmt von
Jahr zu Jahr ste­tig zu. Offen­sicht­lich wächst so auch die Erkennt­nis, den
Gar­ten­müll kos­ten­güns­tig zu ent­sor­gen. Sol­cher­ma­ßen zeit­gleich abbrennende
Holz­berge stel­len nicht nur für die Nach­bar­schaft eine Zumu­tung (je nach
Wind­rich­tung) dar, son­dern sie ver­ur­sa­chen einen Smog, der in einer Zeit
stren­ger Auf­la­gen (Bun­des-Immis­si­ons­schutz­ge­setz, BIm­SchG) unangemessen
scheint.
Frage:

Sind Oster­feuer auf pri­va­tem Grund statt­haft und wenn ja, wel­che Sicher­heits­auf­la­gen bestehen dafür?

Das Abbren­nen von Oster­feu­ern oder auch Son­nen­wen­den­feu­ern ist ein alter Brauch. Oster­feuer und/​oder Son­nen­wen­den­feuer wer­den in der Regel gedul­det, wenn bestimmte Ver­hal­tens­re­geln ein­ge­hal­ten wer­den und keine Gefähr­dung und über­mä­ßige Beläs­ti­gung Drit­ter ein­tritt (siehe Anlage).

 

Tags: