„Saubere Verkehrs- und Straßenschilder sind Visitenkarten der Stadt!

„Senat soll Mittel zur Reinigung von Verkehrs- und Straßenschildern zur Verfügung stellen“

SPD-Kommunalpolitiker sorgen sich um das Eimsbütteler Erscheinungsbild

Immer mehr Menschen regen sich über dreckige und unkenntliche Verkehrs- und Straßenschilder auf oder bemängeln den Wildwuchs im öffentlichen Raum. Grund genug für die zwei SPD-Bezirkspolitiker Gabor Gottlieb und Marc Schemmel die Verwaltung zur derzeitigen Lage zu befragen. „Der Senat hat in seinem Konzept zur Verbesserung des Erscheinungsbildes im öffentlichen Raum vorgesehen, dass die Bezirke für die Reinigung von Verkehrszeichen und Straßenschildern verantwortlich sind. Wie auf unsere Anfragen nun herauskommt, sind vom Senat für die Reinigung von Schildern aber gar keine Mittel in Aussicht gestellt worden. Wie sollen dann diese Aufgaben bewältigt werden?“, fragen Gottlieb und Schemmel.

Wie die Eimsbüttler Verwaltung den SPD-Politikern weiter mitteilte, sind den Bezirken bisher nur Haushaltsmittel zur Auslichtung und Instandsetzung des Schilderwaldes von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zugewiesen worden.

„Es zeigt sich, dass die Ankündigungspolitik des Senats wieder nicht in der Realität ankommt. Bei einigen Schildern ist mittlerweile kaum noch zu erkennen, um was für Straßen es sich handelt. Man sollte sich einmal überlegen, welchen Eindruck auswärtige Besucher hierdurch von unserer Stadt gewinnen. Zudem ist es mancherorts kaum noch möglich, sich anhand der Straßenschilder zurechtfinden. Saubere Verkehrs- und Straßenschilder sind auch die Visitenkarten einer Stadt“, so Gottlieb.

Ein Ärgernis ist immer wieder auch der Wildwuchs im Straßenraum, der in vielen Fällen zu baulichen Schäden auf und an öffentlichen Wegen führt. „Durch den Wildwuchs sind Schulwege, Kreuzung- und Einmündungsbereiche sowie verdeckte Verkehrzeichen und Ampeln besonders beeinträchtigt. In diesen Bereichen gilt es auch die knappen bezirklichen Mittel einzusetzen. Für das Erscheinungsbild Eimsbüttels und Hamburgs wäre es aber aus unserer Sicht geboten, dass die Stadt zusätzliche Mittel für die Schilderreinigung und Wildkrautbeseitigung zur Verfügung stellt“, fordert Schemmel abschließend.

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