Stand­ort­si­che­rung und Wei­ter­ent­wick­lung des Hohe­Luft­schiffs auf dem Isebek-Kanal

Sach­ver­halt

Das Jugend- und Kin­der­thea­ter „Hohe­Luft­schiff“ e.V. hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren erfolg­reich bewie­sen, wie inno­va­ti­ves, enga­gier­tes und durch­aus auch poli­ti­sches Thea­ter in Eims­büt­tel aus­se­hen sollte. Gemein­sam mit der Thea­ter­schule Zep­pe­lin begeis­tert das Hohe­Luft­schiff jähr­lich mehr als 8.000 Zuschauer mit über 100 Aufführungen.
Dank zahl­rei­cher zusätz­li­cher Ver­an­stal­tun­gen in den Berei­chen Musik, Film und Lite­ra­tur bie­tet das Hohe­Luft­schiff hoch­wer­tige Kul­tur direkt vor der Haus­tür. Dar­über hin­aus ist der „Bauch“ der alten Schute ein aus­ge­zeich­ne­ter Spiel­ort für Schulklassen.
Im Herbst 2011 läuft mit dem „Schwimm­fä­hig­keits­aus­weis“ auch die Betriebs­ge­neh­mi­gung der Schute aus. Für eine ver­län­gerte Beschei­ni­gung der „Schwimm­fä­hig­keit“ müsste das Thea­ter­schiff wie­der in eine Schute umge­baut und in die Werft gebracht wer­den. Da die hier­für not­wen­di­gen Maß­nah­men sowohl tech­nisch als auch finan­zi­ell nicht mach­bar sind, muss eine andere Lösung gefun­den wer­den. Ein Neu­bau auf einem war­tungs­freien Pon­ton wäre die ideale Maßnahme.
Diese sollte wei­tere, wich­tige Ver­bes­se­run­gen umfas­sen: Wün­schens­wert wären dabei unter ande­rem ein bar­rie­re­freier Zugang, ein mul­ti­funk­tio­na­ler Thea­ter- und Ver­an­stal­tungs­raum sowie ein Thea­ter­café, das als Inte­gra­ti­ons­be­trieb nach SGB IX (Reha­bi­li­ta­tion und Teil­habe behin­der­ter Men­schen) geführt und in dem unter ande­rem öko­lo­gi­sche Koch­kurse für Jung und Alt ange­bo­ten wer­den. Zen­trale Ziele der Erneue­run­gen soll­ten es sein, die Nut­zungs­mög­lich­kei­ten zu erwei­tern sowie die Attrak­ti­vi­tät und die Wirt­schaft­lich­keit des Thea­ter­schiffs nach­hal­tig zu fördern.
Das „Hohe­Luft­schiff“ e.V. hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren als Zen­trum für Jugend- und Kin­der­thea­ter eta­bliert und ist damit zu einem fes­ten Bestand­teil der Eims­büt­te­ler Kul­tur­szene gewor­den. Dass das Thea­ter­schiff am Stand­ort Ise­bek – Kanal gesi­chert und wei­ter­ent­wi­ckelt wird, ist vom Bezirk zu unterstützen.

Beschluss­vor­schlag

Die Vor­sit­zende der Bezirks­ver­samm­lung und der Bezirks­amts­lei­ter wer­den gebe­ten, zu prü­fen, wie der Erhalt des Hohe­Luft­schiffs auf dem Ise­bek-Kanal gesi­chert wer­den kann.

Mecht­hild Führ­baum und SPD-Fraktion
Ste­fa­nie Kön­ne­cke und GAL-Fraktion