Ände­rung der Ham­bur­gi­schen Bau­ord­nung vorstellen

Der Ham­bur­ger Senat hat am 13.6.2017 eine umfas­sende Ände­rung der Ham­bur­gi­schen Bau­ord­nung (HBauO) beschlos­sen. Neben einer Anpas­sung an euro­pa­recht­li­che Vor­ga­ben wer­den damit vor allem Erleich­te­run­gen für den Woh­nungs­bau angestrebt.
So ist es künf­tig mög­lich, Holz als tra­gen­des Bau­teil für Gebäude bis zu 22 Metern Höhe zu ver­wen­den. Durch die Holz­bau­weise sol­len ins­be­son­dere der Geschoss­woh­nungs­bau sowie die Auf­sto­ckung bestehen­der Gebäude schnel­ler und preis­wer­ter als bis­her mög­lich sein. Auf diese Weise sol­len Anreize für Bau­her­ren geschaf­fen wer­den, im Bestand bau­lich zu verdichten.
Zudem wer­den diese von der Pflicht befreit, in Gebäu­den ab einer Höhe von 13 Metern einen oder meh­rere Auf­züge ein­zu­bauen, sofern dort durch Auf­sto­ckung oder Dach­ge­schoss­aus­bau zusätz­li­cher Wohn­raum geschaf­fen wird. Wei­tere Rege­lun­gen betref­fen eine Ver­ein­fa­chung der Grund­stücks­er­schlie­ßung, die Bar­rie­re­frei­heit sowie den Baumschutz.
Da die Rege­lun­gen für das Bau­ge­sche­hen in den Bezir­ken rele­vant sind, sollte die Ände­rung der HBauO den Regio­nal­aus­schüs­sen der Bezirks­ver­samm­lung Eims­büt­tel vor­ge­stellt werden.

Peti­tum
Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten, dafür Sorge zu tra­gen, dass die Ände­rung der Ham­bur­gi­schen Bau­ord­nung in jeweils einer der nächs­ten Sit­zun­gen der Regio­nal­aus­schüsse vor­ge­stellt werden.

Rüdi­ger Rust, Peter Schrei­ber, Jutta Sei­fert, Anne Schum und SPD-Fraktion
Ali Mir Agha und GRÜNE-Fraktion

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