Bar­rie­re­freier Aus­bau der U‑Bahnstation Klosterstern

Im Zuge des bar­rie­re­freien Aus­baus der Ham­bur­ger U‑Bahnstationen, soll die Hal­te­stelle Klos­ter­stern saniert und mit einem Fahr­stuhl aus­ge­stat­tet wer­den. Der Umbau soll im Früh­jahr 2015 begin­nen und bis 2016 abge­schlos­sen werden.

Am 3. Dezem­ber 2014 wur­den die Pla­nun­gen dem Eims­büt­te­ler Aus­schuss für Ver­kehr mit einer brei­ten Bür­ger­an­hö­rung vor­ge­stellt. Dabei sind ver­schie­dene mög­li­che Stand­orte für den Fahr­stuhl erör­tert wor­den. Nur eine der Vari­an­ten sei bau­lich umsetz­bar, geneh­mi­gungs­fä­hig und sinn­voll: Die Vari­ante 2b sieht auf Höhe des der­zei­ti­gen Zebra­strei­fens am Süd­rand der Ein­mün­dung des Eppen­dor­fer Baums in den Klos­ter­stern einen Fahr­stuhl vor. Hier ist eine direkte Ver­bin­dung zwi­schen Bahn­steig und Ober­flä­che gege­ben, der Zugang wäre von bei­den Zugän­gen der Hal­te­stelle gut sicht­bar und die Bus-Hal­te­stelle im Eppen­dor­fer Baum ist schnell erreichbar.

Die Kri­tik der Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner in der Anhö­rung wie auch in den Medien rich­tet sich nicht gegen den Bau des Auf­zu­ges an der Hal­te­stelle. Die­ser wird viel­mehr befür­wor­tet. Die Sor­gen rich­te­ten sich gegen die fol­gende – not­wen­dige – Umge­stal­tung des Stra­ßen­raums im Eppen­dor­fer Baum als auch davon unab­hän­gig die Sanie­rung des Klos­ter­sterns. Für die Rea­li­sie­rung müsste der Stra­ßen­raum an der Ein­mün­dung des Eppen­dor­fer Baums in den Klos­ter­stern auf einer Gesamt­länge von gut 100 Meter umge­stal­tet wer­den. Diese Maß­nah­men erfol­gen aber mit zeit­li­chem Abstand und sind weit­ge­hend nicht Teil des jet­zi­gen Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens. Daher kön­nen und soll­ten die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bei den Pla­nun­gen für die wei­te­ren Bau­maß­nah­men im Stra­ßen­zug Eppen­dor­fer Baum und dem Kreis­ver­kehr Klos­ter­stern noch mal ange­hört und betei­ligt werden.

Ins­be­son­dere sehen die Pla­nun­gen bis­her keine Be- und Ent­la­de­zone in dem ent­spre­chen­den Abschnitt des Eppen­dor­fer Baums vor. Da Lade­zo­nen jedoch für die dort ansäs­si­gen Gewer­be­trei­ben­den uner­läss­lich sind, soll­ten diese in den Pla­nun­gen berück­sich­tigt werden.

Peti­tum

  1. Die Bezirks­ver­samm­lung unter­stützt die am 3. Dezem­ber 2014 im Aus­schuss für Ver­kehr vor­ge­stellte Pla­nung − Vari­ante 2b − für den bar­rie­re­freien Aus­bau der U‑Bahnhaltestelle Klos­ter­stern bei der Ein­mün­dung des Eppen­dor­fer Bau­mes in den Klos­ter­stern (ohne dass sich dar­aus ein Prä­ju­diz für wei­tere ver­kehr­li­che Maß­nah­men im Eppen­dor­fer Baum und Kreis­ver­kehr Klos­ter­stern ergibt).
  1. Die Vor­sit­zende der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, die Behörde für Wirt­schaft, Ver­kehr und Inno­va­tion und den Lan­des­be­trieb Stra­ßen, Brü­cken und Gewäs­ser zu ersu­chen, für die wei­te­ren Bau­maß­nah­men im Eppen­dor­fer Baum und im Kreis­ver­kehr Klos­ter­stern eine Bür­ger­be­tei­li­gung im 2. Quar­tal 2015 durchzuführen.
  1. Die Vor­sit­zende der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, sich bei der Behörde für Wirt­schaft, Ver­kehr und Inno­va­tion und beim Lan­des­be­trieb Stra­ßen, Brü­cken und Gewäs­ser dafür ein­zu­set­zen, dass bei den Pla­nun­gen des Eppen­dor­fer Bau­mes die Inter­es­sen der ansäs­si­gen Gewer­be­trei­ben­den für Anlie­fer­zo­nen ange­mes­sen berück­sich­tigt werden.

Mecht­hild Führ­baum, Jutta Sei­fert und SPD-Fraktion
Gabriela Küll und GRÜNE-Fraktion