Beiersdorf-Quartier schafft neue Perspektiven für Eimsbüttel

Die SPD- und die GRÜNEN-Fraktion der Bezirksversammlung Eimsbüttel begrüßen die Entscheidung der TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung sowie von Beiersdorf, die Entwicklung des neuen Wohnquartiers auf dem ehemaligen Beiersdorf-Gelände an der Unnastraße wieder aufzunehmen.

Das Vorhaben ist das derzeit größte Wohnungsbauprojekt im Bezirk Eimsbüttel und besitzt eine herausragende Bedeutung für die Entwicklung dringend benötigten Wohnraums in zentraler Lage. Die nun erzielte Verständigung über die grundlegenden Rahmenbedingungen schafft die notwendige Sicherheit für die weitere Planung und Entwicklung des Quartiers.

Der Planung ging ein umfangreicher Beteiligungsprozess voraus, in den Anwohner*innen, lokale Initiativen sowie weitere Akteur*innen ihre Ideen und Anregungen eingebracht haben. Umso erfreulicher ist es, dass das Projekt nach einer Phase der Unsicherheit nun wieder aufgenommen werden kann und die Perspektive auf eine Realisierung besteht.

Für SPD und GRÜNE ist entscheidend, dass mit dem Projekt auch geförderter Wohnraum geschaffen wird und besondere Wohnformen – darunter betreutes Wohnen und Azubi-Apartments – realisiert werden. Auch die geplante Kita-Versorgung mit perspektivisch 150 Plätzen und ein konsequent autoarmes Quartier sind wichtige Säulen für das Projekt. Mit dem geplanten Abbruchbeginn 2027 und der Fertigstellung 2034 liegt ein Weg vor dem Projekt – der politische Wille, ihn konsequent und zügig zu gehen.

Dazu Gabor Gottlieb, Vorsitzender der SPD-Fraktion Eimsbüttel:
„Eimsbüttel braucht mehr Wohnungen. Deshalb ist die Wiederaufnahme der Planungen eine sehr gute Nachricht für unseren Bezirk. Das ehemalige Beiersdorf-Areal bietet die seltene Möglichkeit, in zentraler Lage neuen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig ein lebendiges Quartier mit hoher Lebensqualität zu entwickeln.“

„Wer bezahlbares Wohnen, Klimaschutz und Lebensqualität zusammendenkt, baut keine isolierten Wohnblöcke, sondern Quartiere. Das Beiersdorf-Quartier kann dafür ein wichtiger Maßstab in Hamburg werden. Daher sind wir sehr froh, dass es nun nach jahrelangem Moratorium endlich weitergeht.“, so Ali Mir Agha, Vorsitzender der GRÜNE-Fraktion Eimsbüttel.