Die SPD-Fraktion Eimsbüttel begrüßt das neue bezirksübergreifende Projekt zur Sanierung der Immobilien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA). Ziel ist es, den erheblichen Sanierungsstau bei vielen Einrichtungen systematisch anzugehen und eine Grundlage für notwendige Investitionen zu schaffen.
Bereits im Dezember 2025 hatte die SPD-Fraktion Eimsbüttel mit einem Antrag die Diskussion über den baulichen Zustand vieler Einrichtungen und notwendige Modernisierungen angestoßen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die Häuser der Kinder- und Jugendarbeit langfristig modernisiert, energetisch verbessert und zukunftsfähig aufgestellt werden können. Die nun gestartete Initiative der Bezirke knüpft an diese Forderungen an. Federführend koordiniert wird das Projekt durch das Bezirksamt Hamburg-Nord. Zunächst sollen der Zustand der Gebäude und der jeweilige Sanierungsbedarf analysiert werden. Gleichzeitig wird bewertet, welche Bedeutung die einzelnen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen haben, um eine nachvollziehbare Priorisierung zu ermöglichen. Wie die Verwaltung in der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses mitgeteilt hat, liegt inzwischen auch die Prioritätenliste des Jugendamts Eimsbüttel vor. An erster Stelle steht das Haus der Jugend Eidelstedt, gefolgt vom Jugendclub Burgwedel und dem Jugendclub Schnelsen-Süd.
Dazu erklärt Ines Schwarzarius, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Eimsbüttel: „Offene Kinder- und Jugendarbeit braucht Orte, die verlässlich funktionieren und in denen sich junge Menschen gerne aufhalten. Viele Einrichtungen leisten hervorragende pädagogische Arbeit, arbeiten aber seit Jahren unter schwierigen baulichen Bedingungen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt systematisch erfasst wird, wo der größte Handlungsbedarf besteht und wie die Häuser modernisiert werden können.“