Effi­zi­ente und intel­li­gente Nut­zungs­kon­zepte für die Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren in Eimsbüttel

Die sie­ben Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren im Bezirk Eims­büt­tel über­neh­men eine bedeu­tende Rolle im Gemein­we­sen und leis­ten mit ihrer ehren­amt­li­chen Arbeit einen wich­ti­gen Bei­trag zum Schutz und zur Sicher­heit der Bevöl­ke­rung. Es ist das Ziel und der Wunsch der Bezirks­ver­samm­lung Eims­büt­tel, die Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren bei ihrer Arbeit zu unter­stüt­zen und hier­für Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen, die auch lang­fris­tige Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ven sicherstellt.

Vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen ste­hen die Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren aktu­ell bei der Nach­wuchs­ge­win­nung. Ein Aspekt, der in die­sem Zusam­men­hang eine Rolle spielt, ist der Man­gel an bezahl­ba­rem, ein­satz­ort­na­hem Wohn­raum für poten­ti­elle Nach­wuchs­kräfte. Abhilfe könnte ein Ansatz schaf­fen, der in Eims­büt­tel aktu­ell ins­be­son­dere im Ein­zel­han­dels- und Nah­ver­sor­gungs­be­reich zum Ein­satz kommt: Um bereits ver­sie­gelte Flä­chen mög­lichst effi­zi­ent zu nut­zen, setzt die Stadt dar­auf, die Nut­zung funk­tio­na­ler Bau­ten – ins­be­son­dere der fla­chen, frei­ste­hen­den Dis­coun­ter­märkte sowie der zuge­hö­ri­gen Park­platz­flä­chen – zu erwei­tern und diese auch zum Woh­nen nutz­bar zu machen.

Solch ein Ansatz ließe sich auch auf die oft nur ein­ge­schos­si­gen Bau­ten der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren in Eims­büt­tel über­tra­gen: Mit­hilfe von Anbau­ten und Auf­sto­ckun­gen könn­ten die Stand­orte um Wohn­flä­chen ergänzt wer­den, die vor­ran­gig den Mit­glie­dern und Nach­wuchs­kräfte der jewei­li­gen Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr zur Ver­fü­gung gestellt werden.

Peti­tum

Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten in enger Abspra­che mit den Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren im Bezirk Eims­büt­tel zu prü­fen, in wie weit die jewei­li­gen Stand­orte für eine Nut­zungs­er­wei­te­rung (durch Auf­sto­ckung oder Anbau) geeig­net sind, die dar­auf abzielt, Wohn­raum – vor­ran­gig für die Mit­glie­der und Nach­wuchs­kräf­ten der jewei­li­gen Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren – zu schaf­fen. Dabei sol­len ins­be­son­dere die bau­pla­nungs- und eigen­tums­recht­li­chen Aspekte sowie die Bedarfe den Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren berück­sich­tigt werden.

Die Ergeb­nisse der Prü­fung sol­len dem Stadt­pla­nungs­aus­schuss vor­ge­stellt werden.

Annika Urban­ski und SPD-Fraktion

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