Der Bezirk Eimsbüttel bestätigt seinen guten Kurs beim Wohnungsbau: Wie aus der Antwort auf eine Anfrage der Bezirksfraktionen von SPD und Grünen hervorgeht, wurden in der ersten Jahreshälfte 2026 insgesamt 1051 Wohneinheiten genehmigt. Damit ist die für 2026 gesteckte Zielvorgabe bereits zur Jahresmitte erreicht. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit lag in der ersten Jahreshälfte bei 1,8 Monaten.
Die Erschließung neuen Wohnraums bleibt ein wichtiges Thema in Hamburg. Eimsbüttel zählt zu den am dichtesten besiedelten Bezirken Hamburgs – bei gleichzeitig hoher Nachfrage. Beim Wohnungsbau setzt der Bezirk daher auf einen behutsamen Ansatz, der Nachverdichtung mit dem Erhalt von Frei- und Grünflächen sowie dem Quartierscharakter in Einklang bringt.
Gabor Gottlieb, Vorsitzender der SPD-Fraktion Eimsbüttel:
„1051 Wohnungsbaugenehmigungen in der ersten Jahreshälfte 2026 – das ist eine gute Nachricht, über die wir uns sehr freuen: Das angestrebte Jahresziel ist damit bereits zur Jahresmitte erreicht. Darauf werden wir uns aber nicht ausruhen, sondern uns weiter für bezahlbaren Wohnraum einsetzen – für alle Menschen, die in Eimsbüttel ein Zuhause finden wollen.“
Ali Mir Agha, Vorsitzender der GRÜNEN-Fraktion Eimsbüttel:
„Die hohe Zahl der Genehmigungen im Wohnungsbau ist ein gutes Signal für Eimsbüttel. Für uns ist jedoch nicht allein die Zahl der Genehmigungen entscheidend, sondern auch, welcher Wohnraum entsteht und wie sich die Quartiere dabei entwickeln. Menschen brauchen bezahlbare und gute Wohnungen, aber auch Grünflächen, Bäume, Schatten und Orte der Begegnung. Deshalb setzen wir auf eine behutsame, klimagerechte Nachverdichtung, die vorhandene Freiräume schützt und den Charakter unserer Quartiere bewahrt. Wohnungsbau und eine hohe Lebensqualität dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“