Fahr­rad­bo­xen am Tibarg-Busbahnhof

Sach­ver­halt

Am Bus­bahn­hof Nien­dorf-Markt kön­nen Fahr­rä­der in einer beson­ders dieb­stahl­si­che­ren Fahr­rad­box auf­be­wahrt wer­den. Die Nach­frage nach sol­chen Boxen in Ham­burg ist von Stand­ort zu Stand­ort unter­schied­lich. 

Am Bus­bahn­hof Nien­dorf-Markt befin­den sich 14 Fahr­rad­bo­xen. Auf eine SPD-Anfrage im Jahr 2007 führte die P+R‑Betriebsgesellschaft sei­ner­zeit aus, dass die Fahr­rad­bo­xen zu rd. 90% aus­ge­las­tet seien.

Neben der Frage, ob die Boxen auch tat­säch­lich für das Unter­stel­len von Fahr­rä­dern genutzt wer­den – Beob­ach­tun­gen zufolge ist dies nicht der Fall −, ist seit Jah­ren zu beob­ach­ten, dass die Fahr­rad­bo­xen als Müll­ab­la­ge­platz und „Tre­sen“ für alko­ho­li­sche Getränke genutzt werden.

Jeden Tag nut­zen unzäh­lige Pas­san­ten den Weg an den Boxen zu den Bussen/​zur U‑Bahn. Daher wäre eine Auf­wer­tung des der­zei­ti­gen Fahr­rad­bo­xen-Stand­or­tes wünschenswert.

Dies auch vor dem Hin­ter­grund der BID-Anstren­gun­gen zur Auf­wer­tung des gesam­ten Tibargs.

Die Bezirks­ver­samm­lung Eis­büt­tel möge beschließen:

Die Bezirks­ver­wal­tung wird aufgefordert,

1) zusam­men mit dem Betrei­ber der Fahrradboxen/​der Hoch­bahn nach einem alter­na­ti­ven Fahr­rad­bo­xen-Stand­ort in der Umge­bung zu suchen und zeit­nah eine Ver­la­ge­rung der Fahr­rad-Boxen vorzunehmen;

2) zusam­men mit der Hoch­bahn und dem BID-Tibarg Auf­wer­tungs­vor­schläge für den jet­zi­gen Fahr­rad­bo­xen-Stand­ort am Bus­bahn­hof zu ent­wi­ckeln und – nach Vor­stel­lung im RaLo und soweit mög­lich – umzusetzen.

Marc Schem­mel und SPD-Fraktion