Feuer- und Ret­tungs­wa­che Schles­wi­ger Damm: Lärm­schutz zur Wohn­be­bau­ung prüfen

Mit dem Bebau­ungs­plan Schnel­sen 96 hat sich der Bezirk Eims­büt­tel auf den Weg gemacht, die pla­nungs­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für den Bau einer neuen Feuer- und Ret­tungs­wa­che am Schles­wi­ger Damm zu schaf­fen. Ent­ste­hen soll ein Gebäude für knapp 200 Mit­ar­bei­ter, das sowohl für die ret­tungs­dienst­li­chen Bedarfe in den Stadt­tei­len Schnel­sen und Nien­dorf als auch zur Siche­rung der A7 im Bereich des Tun­nels Schnel­sen dient. Das Plan­ge­biet wird von den Stra­ßen Sas­sen­hoff und Schles­wi­ger Damm begrenzt.

Süd­lich des viel­be­fah­re­nen Schles­wi­ger Damms befin­den sich Wohn- und Gewer­be­flä­chen. Der Bereich ist zudem – nicht zuletzt auf­grund des posi­ti­ven Ein­flus­ses durch den nahen A7-Deckel – Poten­zi­al­ge­biet für wei­te­ren Woh­nungs­bau. Mit der Errich­tung der Wache ist am Schles­wi­ger Damm mit zusätz­li­chem Lärm­auf­kom­men zu rechnen.

Wäh­rend im Zuge des A7-Aus­baus im Bereich nahe der Auto­bahn eine Lärm­schutz­wand errich­tet wurde, fehlt im wei­te­ren Ver­lauf jedoch ein Lärm­schutz. Im Rah­men des lau­fen­den B‑Plan-Ver­fah­rens sollte daher zum Schutz der Wohn­be­völ­ke­rung der Ein­bau eines Lärm­schut­zes im süd­li­chen Bereich des Schles­wi­ger Damms geprüft werden.

Peti­tum

Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten, im Rah­men des Bebau­ungs­plan­ver­fah­rens Schnel­sen 96 die Errich­tung einer Lärm­schutz­wand zum Schutz der Wohn­be­völ­ke­rung an der Süd­seite des Schles­wi­ger Damms zu prüfen.

Koo­rosh Armi und SPD-Fraktion