Die geplante Umgestaltung der Frohmestraße zwischen Wählingsallee und Oldesloer Straße ist
ein zentrales Vorhaben im RISE-Gebiet Schnelsen. Auf Initiative der Bezirkspolitik hat die
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) geprüft, ob in diesem Abschnitt eine
Einbahnstraßenregelung möglich wäre. Das Ergebnis liegt nun vor: Eine Einbahnstraße wäre
zwar grundsätzlich anordnungsfähig, wird von der BVM aber wegen der Nachteile für die
Qualität und Wirtschaftlichkeit des Busverkehrs nicht befürwortet.
SPD und GRÜNE haben deshalb in die Bezirksversammlung am 15. Oktober einen gemeinsamen
Antrag eingebracht, mit dem die Planungen auf Grundlage von Tempo 30 mit Rad-Schutzstreifen
zügig weitergeführt werden sollen.
Dazu erklärt Nadine Regling-Armi, Schnelsener Bezirksabgeordnete der SPD-Fraktion Eimsbüttel:
„Jetzt haben wir Klarheit über die Rahmenbedingungen und können die weitere Planung
voranbringen. Auf Grundlage der Variante mit Tempo 30 und Rad-Schutzstreifen kommt es jetzt
darauf an, die Gestaltungsmöglichkeiten für die Frohmestraße bestmöglich zu nutzen.
Mit RISE haben wir die Chance, die Frohmestraße als zentrale Einkaufsstraße Schnelsens
weiterzuentwickeln. Dabei müssen die unterschiedlichen Anforderungen von Handel, Anwohnenden
und Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt werden. Deshalb geht es jetzt zügig in die Detailplanung.“