Für mehr öffent­li­che Toi­let­ten in Eimsbüttel“

Was in Kon­stanz, Sol­tau und Tübin­gen schon län­ger erfolg­reich prak­ti­ziert wird, soll nach dem Wil­len des SPD-Bezirks­po­li­ti­kers Marc Schem­mel künf­tig auch in Eims­büt­tel mög­lich sein: Eine Initia­tive unter dem Motto „Nette Toi­lette“, bei der Gast­stät­ten, Geschäfte und Ein­rich­tun­gen durch Auf­kle­ber Pas­san­ten dar­auf hin­wei­sen, dass man bei ihnen ein WC benut­zen kann. „Gerade an beleb­ten öffent­li­chen Plät­zen, in Ein­kaufs­stra­ßen und Stadt­teil­zen­tren besteht ein erhöh­ter Bedarf an öffent­li­chen Toi­let­ten. Ins­be­son­dere für behin­derte Men­schen gilt es mehr Ange­bote zu schaf­fen. Von den rund 170 öffent­li­chen Toi­let­ten­an­la­gen in Ham­burg sind gerade ein­mal 65 bar­rie­re­frei. Das ist kein Ruh­mes­blatt für die Welt­stadt Ham­burg“, so Schemmel.

Die Ver­wal­tung wird mit dem SPD-Antrag in der Bezirks­ver­samm­lung Eims­büt­tel am 24.04. auf­ge­for­dert dar­zu­stel­len, wel­che Mög­lich­kei­ten es zur zusätz­li­chen Ein­rich­tung bzw. Aus­wei­sung öffent­li­cher Toi­let­ten an beleb­ten öffent­li­chen Plät­zen, Ein­kaufs­stra­ßen und Stadt­teil­zen­tren im Bezirk gibt. Hierzu sol­len zudem Gesprä­che mit den ört­li­chen Geschäfts­in­ha­bern, Arbeits- und Wer­be­ge­mein­schaf­ten dar­über geführt wer­den, inwie­weit eine Aktion „Nette Toi­lette“ auch bei ihnen zu rea­li­sie­ren ist.

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