Inte­gra­ti­ons­maß­nah­men im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften

Im Bezirk Eims­büt­tel ins­be­son­dere in Lok­s­tedt-Nord und Nien­dorf-Süd, aber auch in den Stadt­tei­len Stel­lin­gen und Schnel­sen gibt es Berei­che mit einer hohen Kon­zen­tra­tion an Flücht­lings­un­ter­künf­ten bzw. zen­tra­len Erst­auf­nah­men. Gerade im Bereich Lok­s­tedt-Nord / Nien­dorf-Süd kom­men mit den Stand­or­ten Schmie­de­kop­pel und Hagen­deel zudem in naher Zukunft wei­tere grö­ßere Ein­rich­tun­gen zur Unter­brin­gung von Flücht­lin­gen hinzu. Wäh­rend es für die Quar­tiere im Pro­gramm „Flücht­lings­un­ter­künfte mit der Per­spek­tive Woh­nen“ schon einen Kata­log für Maß­nah­men zum Auf­bau der wei­te­ren Infra­struk­tur und Inte­gra­ti­ons­mög­lich­kei­ten gibt, fehlt für die ande­ren Berei­che, die eine hohe Anzahl von Flücht­lin­gen unter­brin­gen, aber nicht Teil des Pro­gram­mes „Flücht­lings­un­ter­künfte mit der Per­spek­tive Woh­nen“ sind, solch eine kon­zep­tio­nelle Beglei­tung. Für die bezirk­li­che Ent­wick­lung ist es jedoch wich­tig, Struk­tu­ren zur Inte­gra­tion auf­zu­bauen bzw. wei­ter­zu­ent­wi­ckeln sowie die bestehende Infra­struk­tur hin­sicht­lich der ent­stan­de­nen Bedarfe zu über­prü­fen und diese ggf. an die ent­spre­chen­den Fach­be­hör­den und / oder Stel­len her­an­zu­tra­gen und ggf. ent­spre­chende Maß­nah­men von die­sen einzufordern.

An der Umset­zung, Pla­nung und / oder Kon­kre­ti­sie­rung die­ser Maß­nah­men wird der Bezirk in der Regel betei­ligt. Auch wur­den ihm im Rah­men der Schaf­fung eines Forums für Flücht­lings­hilfe Mit­tel zur Stär­kung der ehren­amt­li­chen Arbeit in der Flücht­lings­hilfe zugewiesen.

Peti­tum

Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten, in einer der nächs­ten Sit­zun­gen des Stadt­pla­nungs­aus­schus­ses unter Zula­dung des Aus­schus­ses für Sozia­les, Arbeit, Gleich­stel­lung und Gesund­heit in Anleh­nung an die in der Bür­ger­schafts-Druck­sa­che 21/2550 benann­ten Hand­lungs­fel­der dar­zu­stel­len, wel­che Bedarfe die Ver­wal­tung ermit­telt bzw. wel­che Über­le­gun­gen die Ver­wal­tung ent­wi­ckelt hat, um eine sozi­al­ver­träg­li­che Ent­wick­lung der Unter­brin­gungs­stand­orte zu rea­li­sie­ren, die nicht im Rah­men des Pro­gramms „Flücht­lings­un­ter­künfte mit der Per­spek­tive Woh­nen“ errich­tet wur­den und werden.

Rüdi­ger Rust, Jutta Sei­fert, Monika Rüter, Char­lotte Nendza, Koo­rosh Armi, Gabor Gott­lieb und SPD-Fraktion
Vol­ker Bulla, Ali Mir Agha, Gabriela Küll, Falk Schmidt-Tobler und GRÜNE-Fraktion