Ise­bek­ka­nal bis Altona ?

Anfrage nach § 27 BezVG der Mit­glie­der der Bezirks­ver­samm­lung, Gabor Gott­lieb, Anne Schum, Mecht­hild Führ­baum (SPD-Frak­tion)

Sach­ver­halt Den Medien konnte man ent­neh­men, dass es in der Stadt­ent­wick­lungs­be­hörde Unter­su­chun­gen gibt, den Ise­bek-Kanal um 1,5 km bis zum Diebs­teich zu verlängern.
Der Ise­bek-Kanal endet heute am Wei­denstieg, neben der Chris­tus­kir­che. Ursprüng­lich ent­sprang die Ise­bek aus dem Diebs­teich und mün­dete in der Als­ter. Im 16.Jahrhundert wurde die Ise­bek zum Kanal aus­ge­baut, und seit dem 18.Jahrhundert ist die Ise­bek ein ste­hen­des Gewäs­ser, wel­ches in den letz­ten Jah­ren oft zu Sauer­stoff­pro­ble­men führte.

Daher fra­gen wir die Behörde für Stadt­ent­wick­lung und Umwelt:

1. Wel­che Über­le­gun­gen gibt es sei­tens der BSU, die Ise­bek zu verlängern?

2. Wenn es wel­che gibt, wie sind die genauen Planungen?

zu 1. und 2.: Eine Ver­län­ge­rung des Ise­be­ka­nals ist nicht geplant. Es wird jedoch unter ande­rem das Ziel ver­folgt, die Qua­li­tät des Ise­bek­ka­nals durch ver­mehrte Zufuhr von sauer­stoff­rei­chem Was­ser und durch die Ver­rin­ge­rung der Misch­was­ser­über­läufe zu ver­bes­sern. Dafür wur­den im Rah­men der vor­be­rei­ten­den Unter­su­chun­gen zur „Mitte Altona“ auch die Ent­wäs­se­rungs­mög­lich­kei­ten für die­ses Areal analysiert.

3. In wel­chem Zeit­raum sol­len die Pla­nun­gen bzw. die Über­le­gun­gen abge­schlos­sen werden?

Die Vor­un­ter­su­chun­gen sind noch nicht mit allen Betei­lig­ten abgestimmt.

4. Aus wel­chen Mit­teln soll das Vor­ha­ben finan­ziert werden?

Ent­schei­dun­gen hin­sicht­lich mög­li­cher Ent­wäs­se­rungs­al­ter­na­ti­ven ste­hen unter ande­rem wegen der Frage der Kos­ten­tra­gung noch aus. Die Mit­tel­be­schaf­fung hängt von der Wahl der Ent­wäs­se­rungs­art ab und steht noch nicht fest.