26.02.2026 Pressemitteilung
Die Masern breiten sich in Europa wieder verstärkt aus. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr bundesweit 233 Fälle registriert. Eimsbüttel blieb in den letzten drei Jahren weitgehend masernfrei; lediglich im Jahr 2024 wurde dem Fachamt Gesundheit ein Fall gemeldet.
Seit März 2020 gilt in Deutschland das Masernschutzgesetz. Es verpflichtet bestimmte Personengruppen, einen ausreichenden Impfschutz gegen Masern nachzuweisen. Dies gilt für alle nach 1970 geborenen Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind, sowie Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr, die eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen.
Seit 2023 wurden dem Fachamt Gesundheit Eimsbüttel insgesamt 1.635 Personen ohne oder mit unvollständigem Impfnachweis gemeldet. In 444 Fällen steht der Nachweis weiterhin aus. Das Gesetz sieht bei fehlendem Nachweis langfristig die Verhängung eines Bußgeldes vor; bislang wurde davon in den genannten Fällen noch kein Gebrauch gemacht.
„Eine vollständige Masernimpfung ist wichtig“, betont Hadi Mourad, Sprecher des Sozialraumausschusses der SPD-Fraktion Eimsbüttel. „Masern sind hochansteckend. Nur eine hohe Impfquote schützt besonders vulnerable Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Eine Masernimpfung ist daher nicht nur Selbstschutz, sondern auch Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung.“
Masernimpfungen gibt es kostenfrei bei allen Hausärzten sowie für Kinder & Jugendliche auch in der Impfsprechstunde des Gesundheitsamtes des Bezirksamtes Eimsbüttel, jeden ersten Mittwoch im Monat von 16-17 Uhr (mit Termin).
Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
Hadi Mourad, Sprecher der SPD-Fraktion Eimsbüttel im Sozialraumausschuss, Tel.: 0176 – 48 34 38 23
Hadi Mourad, Sprecher der SPD-Fraktion Eimsbüttel im Sozialraumausschuss, Tel.: 0176 – 48 34 38 23