Nien­dorf gemein­sam gestal­ten: SPD for­dert Ent­wick­lungs­kon­zept für den Stadtteil

Wie sieht Nien­dorfs Zukunft aus? Mit die­ser Frage sol­len sich nach Wil­len der SPD-Bezirks­frak­tion nun Bür­ger, lokale Insti­tu­tio­nen, Ver­wal­tung und Kom­mu­nal­po­li­tik befas­sen. Einen ent­spre­chen­den SPD-Antrag ver­ab­schie­dete die Bezirks­ver­samm­lung Eims­büt­tel ges­tern. „Wir brau­chen mehr Woh­nun­gen in Ham­burg, vor allem im bezahl­ba­ren Bereich. Dies wird alle Bezirke und Stadt­teile betref­fen. Diese Vor­ha­ben las­sen sich aber nur ver­wirk­li­chen, wenn wir maß­voll und nach­bar­schafts­ver­träg­lich bauen und nach­ver­dich­ten. Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner müs­sen dabei aber auch früh­zei­tig und trans­pa­rent ein­ge­bun­den wer­den“, so der Nien­dor­fer SPD-Bezirks­ab­ge­ord­nete Marc Schemmel.

Wei­ter betonte Schem­mel, dass man auch nicht aus dem Blick ver­lie­ren dürfe, was den Stadt­teil Nien­dorf aus­zeichne: „Nien­dorf ist ein Stadt­teil mit viel Grün. Daher dür­fen Pla­nun­gen nicht dazu füh­ren, den Cha­rak­ter des Stadt­teils zu ver­än­dern. Die Grün­be­rei­che müs­sen viel­mehr geschützt und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Dies gilt ins­be­son­dere für das Nien­dor­fer Gehege.“

Auch der Erhalt und die Nut­zung von Sport­flä­chen, Klein­gär­ten, Spiel­plät­zen und Frei­zeit­mög­lich­kei­ten im Stadt­teil sol­len im Rah­men des Kon­zep­tes beleuch­tet werden.

Die Ver­wal­tung ist nun auf­ge­for­dert, in einem ers­ten Schritt bis zum Ende des Jah­res zu den Berei­chen Wohn­raum und Woh­nungs­bau­po­ten­tiale, Gewerbe‑, Grün‑, Sport- und Frei­zeit­flä­chen die der­zei­tige Situa­tion in Nien­dorf öffent­lich dar­zu­stel­len. Dabei sol­len Ver­bes­se­rungs­be­darfe und mög­li­che Maß­nah­men zur Bestands­si­che­rung auf­ge­zeigt werden.

Die Ergeb­nisse wol­len wir dann mit allen inter­es­sier­ten Bür­gern und Akteu­ren dis­ku­tie­ren. Nach dem Motto: „Nien­dorf gemein­sam gestal­ten“ wol­len wir ver­su­chen, zusam­men vor Ort die Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ven für unse­ren Stadt­teil zu erar­bei­ten“, erklärt Schem­mel abschließend.