Nut­zung der Wohn­stra­ßen ent­lang der BAB 7 wäh­rend des Aus­baus der Autobahn

Sach­ver­halt

Die BAB 7 soll vom Elb­tun­nel bis zur Lan­des­grenze von Ham­burg nach Schles­wig-Hol­stein aus­ge­baut wer­den. Im Rah­men die­ses Aus­baus ist geplant, in Stel­lin­gen die A7 von der Kie­ler Straße bis zur Güter­um­ge­hungs­bahn mit einem Lärm­schutz­de­ckel zu ver­se­hen. Für die Bau­phase im Bereich Stel­lin­gen sind ca. 4 Jahre angesetzt.

Wäh­rend die­ser Zeit ist dann auf­grund der ver­eng­ten Fahr­bahn auf der Auto­bahn ver­mehrt mit Stau­bil­dung zu rech­nen. Ver­än­derte Ein- und Aus­fahr­ten zur Auto­bahn, Brü­cken­bau­ar­bei­ten, Aus­weich­ver­kehre von der Auto­bahn sowie dem Bau­stel­len­ver­kehr wer­den sicher­lich auch auf den umlie­gen­den Ham­bur­ger Stra­ßen ver­mehrte Behin­de­run­gen ver­ur­sa­chen. Die­ses führt zu zusätz­li­chen Belas­tun­gen, der jetzt
schon vom star­ken Ver­kehr und dem Lärm der A7 beein­träch­tig­ten Stel­lin­ger Anwohner.

Die DEGES hatte vorab ver­spro­chen, einige klei­nere Wohn­stra­ßen vom Bau­stel­len­ver­kehr frei­zu­hal­ten. Diese Zusage haben die DEGES Mit­ar­bei­ter auf dem Erör­te­rungs­ter­min im Sep­tem­ber 2011 aber teil­weise wie­der ein­ge­schränkt und relativiert.

Vor die­sem Hin­ter­grund, den zu erwar­ten­den lang­jäh­ri­gen Beein­träch­ti­gun­gen durch den A7 – Aus­bau und einem erhöh­ten Ver­kehrs­auf­kom­men müs­sen die Anwoh­ner best­mög­lich vor den zusätz­li­chen Belas­tun­gen geschützt werden.

Beschluss­vor­schlag

Die Bezirks­ver­samm­lung setzt sich für eine Sper­rung der klei­nen Anwoh­ner­stra­ßen ent­lang der Auto­bahn für den Bau­stel­len­ver­kehr ein. Die­ses sollte durch ein Verbot
jeg­li­chen Bau­stel­len­ver­kehrs in den Wohn­stra­ßen, der durch den A7 – Aus­bau ent­steht, geschehen.

Der Bau­stel­len­ver­kehr kann nur von der Auto­bahn aus erfol­gen und sollte auch nicht im Aus­nah­me­fall durch die Wohn­stra­ßen füh­ren. Das Par­ken der Bau­fahr­zeuge in den Wohn­stra­ßen muss unter­bun­den wer­den. Außer­dem sol­len die Wohn­stra­ßen zu Anlie­ger­stra­ßen erklärt werden.

Nach Abschluss der Bau­phase ist zu prü­fen, ob die Wohn­stra­ßen Anlie­ger­stra­ßen blei­ben kön­nen, um einem zu erwar­ten­den Ver­kehrs­auf­kom­men ent­ge­gen zu wirken.

Hans-Hin­rich Brunck­horst und CDU-Fraktion
Ste­fa­nie Kön­ne­cke und GAL-Fraktion
Wolf­gang Düvel und SPD-Fraktion