Öff­nungs­zei­ten der Recy­cling­höfe ausweiten

Wegen der coro­nabe­ding­ten Ein­schrän­kun­gen und Kon­takt­be­schrän­kun­gen ver­brin­gen die meis­ten Men­schen aktu­ell viel Zeit in den eige­nen vier Wän­den. Gerade jetzt liegt es daher für Viele nahe, sich das Wohn­um­feld so ange­nehm wie mög­lich zu gestal­ten, heim­zu­wer­ken, zu deko­rie­ren – und eben auch auszumisten.

Ent­spre­chend lang sind der­zeit oft die War­te­zei­ten vor den Recy­cling­hö­fen. Die Situa­tion wird  zudem wei­ter ver­schärft, weil der sonst stark fre­quen­tierte Recy­cling­hof am  Ron­den­barg 52 wegen Sanie­rungs­ar­bei­ten aktu­ell (bis vor­aus­sicht­lich Ende März 2021) geschlos­sen ist.

Die Stadt­rei­ni­gung bit­tet auf ihrer Home­page „nur Anlie­fe­run­gen […] durch­zu­füh­ren, die sich nicht ver­schie­ben las­sen, zum Bei­spiel bei Umzü­gen oder Haus­halts­auf­lö­sun­gen.“ Diese Rege­lung geht aller­dings in der aktu­el­len Situa­tion an der Rea­li­tät vie­ler Men­schen vorbei.

Dar­über hin­aus ist die Ent­sor­gung auf den Recy­cling­hö­fen mit Blick auf den Infek­ti­ons­schutz recht unbe­denk­lich: Das Anlie­fern fin­det im Freien statt, es hal­ten sich not­wen­di­ger­weise ledig­lich wenige Per­so­nen auf einem gro­ßen Areal auf – Abstand­re­geln kön­nen somit ohne wei­te­res ein­ge­hal­ten werden.

 

Peti­tum

Der Vor­sit­zende der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, sich bei der zustän­di­gen Fach­be­hörde dafür ein­zu­set­zen, dass die Öff­nungs­zei­ten der Recy­cling­höfe vor­über­ge­hend aus­ge­wei­tet und / oder über­gangs­weise zusätz­li­che Stand­orte geschaf­fen wer­den, um dem aktu­ell sehr hohen Andrang entgegenzuwirken.

Gabor Gott­lieb und SPD-Fraktion