ParkSport-Fonds nut­zen: Schaf­fen wir zwei, drei viele Bewe­gungs­in­seln für Eimsbüttel

Sport im Freien erfährt nicht erst seit der Corona-Pan­de­mie enor­men Zulauf. Die soge­nann­ten Bewe­gungs­in­seln, die im Zuge des Mas­ter­plans Active City in allen sie­ben Ham­bur­ger Bezir­ken ange­legt wur­den, bie­ten den Men­schen die Mög­lich­keit, sich wohn­ort­nah unter freiem Him­mel fit zu hal­ten und damit eine kos­ten­lose Alter­na­tive zum Sport im Fitnessstudio.

Der Bezirk Eims­büt­tel hat mit der Fit­ness­sta­tion an der Als­ter dabei eine Vor­rei­ter­rolle ein­ge­nom­men. Seit 2018 befin­det sich außer­dem eine Bewe­gungs­in­sel auf dem Gelände des Sport­parks an der Hagen­beck­straße (Stel­lin­gen), die bis in die Abend­stun­den rege genutzt wird. Klei­nere Sta­tio­nen mit Fit­ness­ge­rä­ten sind zum Bei­spiel auf dem neu­ge­stal­te­ten Spiel­platz am Zie­gel­teich und schon län­ger im Weh­bers Park zu fin­den, dort wer­den sie gut ange­nom­men. Auch der künf­tige Park auf dem A7-Deckel Stel­lin­gen soll Fit­ness­ge­räte erhalten.

Am 02.06. 2021 beschloss die Ham­bur­gi­sche Bür­ger­schaft (Drs. 22/4420) umfas­sende Maß­nah­men zur För­de­rung des ParkSports in Ham­burg. Der ParkSport-Fonds sieht für die Jahre 2021 und 2022 jeweils 300.000 Euro für inves­tive Maß­nah­men zum Aus­bau der Sport­in­fra­struk­tur im öffent­li­chen Raum vor. Mit dem Beschluss wurde die für den Sport zustän­dige Fach­be­hörde beauf­tragt, ein zukunfts­fä­hi­ges ParkSport-Kon­zept zu entwickeln.

Wie von der Behörde für Inne­res und Sport in ihrer Stel­lung­nahme (Drs. 21–2192) aus­ge­führt, sind eine „bedarfs­ge­rechte Anschaf­fung neuer Fit­ness­ge­räte im öffent­li­chen Raum… [und] den loka­len Gege­ben­hei­ten ent­spre­chende Ent­schei­dungs­kri­te­rien einer gesamt­städ­ti­schen, über­ge­ord­ne­ten Stra­te­gie vor­zu­zie­hen“. Damit besteht für die Bezirks­po­li­tik Hand­lungs­be­darf, um die Ziele des ham­burg­wei­ten Parksport­kon­zepts in Eims­büt­tel zügig umzusetzen.

Vor die­sem Hin­ter­grund sollte die Bezirks­ver­samm­lung den wei­te­ren Bau von Bewe­gungs­in­seln in Eims­büt­tel unter­stüt­zen. Mög­lich wären zusätz­li­che Fit­ness­ge­räte im Kern­ge­biet, zum Bei­spiel im Bereich des Ise­bek-Parks oder im Grün­zug Eims­büt­tel. Dar­über hin­aus sol­len auch die ande­ren Regio­nal­be­rei­che berück­sich­tigt wer­den. So bie­ten sich dafür z.B. der Schnel­se­ner Was­ser­mann­park oder der Sola-Bona-Park in Eidels­tedt an.

 

Peti­tum

Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten, in Abstim­mung mit der Behörde für Inne­res und Sport Stand­ort­vor­schläge für zusätz­li­che Bewe­gungs­in­seln in den drei Eims­büt­te­ler Regio­nal­be­rei­chen zu erar­bei­ten. Dabei sol­len ins­be­son­dere Stand­orte im Was­ser­mann­park, im Bereich des Ise­bek-Grün­zugs, des Grün­zu­ges Eims­büt­tel und des Sola-Bona-Parks geprüft wer­den. Nach Ver­öf­fent­li­chung der För­der­richt­li­nie durch die für den Sport zustän­dige Fach­be­hörde sol­len die ent­spre­chen­den Pla­nun­gen sowie eine Über­sicht der erfor­der­li­chen Mit­tel für Unter­hal­tung und Pflege der Anla­gen im Aus­schuss für Haus­halt, Kul­tur und Sport vor­ge­stellt wer­den. Soll­ten nicht aus­rei­chend Lan­des­mit­tel für die Errich­tung von Bewe­gungs­in­seln im Bezirk zur Ver­fü­gung ste­hen, wer­den im Rah­men der finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten der Bezirks­ver­samm­lung auf Antrag Son­der­mit­tel für die Errich­tung und Pflege in Aus­sicht gestellt.

Ernst Chris­tian Schütt, Ralf Mei­burg, Janina Sat­zer, Armita Kazemi, Den­nis Geis­wel­ler und SPD-Fraktion
Ralf Peters und Linke-Fraktion
Burk­hard Mül­ler-Sönk­sen und FDP-Fraktion

Tags: