Pflege des öffent­li­chen Raumes

Sach­ver­halt

Der Zustand des Stra­ßen­be­gleit­grüns ist ein ers­ter Aus­weis für die Sau­ber­keit der Stadt. Die­ser Zustand ist den Bewoh­nern der Stadt kei­nes­wegs gleich­gül­tig, was die Beschwer­de­lage bestä­tigt. Am Anfang steht eine Ver­schmut­zung, es folgt ein ins­ge­samt unge­pfleg­ter Zustand des öffent­li­chen Rau­mes, der immer wei­tere Teile der Stadt erfasst.

Im Aus­schuss für Grün, Umwelt und Ver­kehr wurde im Mai die­ses Jah­res vor­ge­stellt, dass die Stadt­rei­ni­gung ihre 2012 begon­nen Anstren­gun­gen zur Pflege des Stra­ßen­be­gleit­grüns fort­set­zen will. Lei­der kommt es trotz­dem ins­be­son­dere in Eidels­tedt immer wie­der zu grö­ße­ren Miss­stän­den. Die Aus­wir­kun­gen zei­gen sich jetzt im Herbst mit unge­pfleg­ten Stra­ßen­rän­dern und wuchern­dem Grün, das in Ein­mün­dungs­be­rei­chen teils sicht­be­hin­dernd ist.

Dass aus­ge­rech­net die Stadt, mit wei­ter­hin stei­gen­den Tou­ris­ten­be­su­chern, die als die „reichste Stadt Deutsch­lands“, des wirt­schaft­lich stärks­ten Lan­des Euro­pas, sich so prä­sen­tiert, ist nicht nach­voll­zieh­bar. Die Men­schen hier dür­fen erwar­ten, dass die Ver­ant­wort­li­chen auch Mit­tel für die Pflege des öffent­li­chen Rau­mes bereitstellen.

Petitum/​Beschluss

Die Vor­sit­zende der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, sich bei der Stadt­rei­ni­gung Ham­burg dafür ein­zu­set­zen, dass das Stra­ßen­be­gleit­grün ins­be­son­dere im Raum Eidels­tedt unver­züg­lich gepflegt /​beschnitten wird. Dabei soll­ten fol­gende Berei­che mit Prio­ri­tät bear­bei­tet werden:

  • Ein­kaufs­zen­tren
  • Kreu­zun­gen und Ein­mün­dun­gen,  wo das Grün bereits sicht­be­hin­dernd ist
  • Ent­lang der Haupt,- Bezirks- und Anliegerstraßen
  • Nach­ran­gig im Neben­stre­cken­netz wo Paten­schaf­ten von Anlie­gern und Beschäf­ti­gungs­trä­gern ange­bo­ten wer­den soll­ten (Ent­sor­gung des Abschnitts durch die Bio-Müllabfuhr).

 

Peter Schrei­ber, Wolf­gang Düvel, Ger­lind Böwer, Brun­hilde Hes­sel­barth und SPD-Fraktion