Rad­ver­kehrs­füh­rung im Stra­ßen­zug Hallerstraße/​Beim Schlump

Die Rad­ver­kehrs­füh­rung im Stra­ßen­zug Hallerstraße/​Beim Schlump, Teil der Eims­büt­te­ler Fahr­rad­route D, ist der­zeit sehr unein­heit­lich. Zum Teil kön­nen Rad­fah­rer noch vor­han­dene, aber zu schmale Rad­wege nut­zen, ande­ren­teils müs­sen sie auf der Fahr­bahn fah­ren. Dort sind teils Rad­fahr­strei­fen vor­han­den, ande­ren­teils müs­sen sie sich im „Misch­ver­kehr“ bewe­gen. Dies führt bei vie­len Rad­fah­rern zu Ver­un­si­che­rung – auch auf­grund zahl­rei­cher Pkw, die am rech­ten Fahr­bahn­rand parken.

Der Stra­ßen­zug weist über seine gesamte Länge eine Breite auf, die je Fahrt­rich­tung eine zwei­strei­fige Füh­rung des Kfz-Ver­kehrs ermög­licht. Der­zeit vor­han­dene Ver­en­gun­gen auf eine Spur durch die par­ken­den Fahr­zeuge beein­träch­ti­gen den Ver­kehrs­fluss kaum. Daher erscheint der Stra­ßen­zug geeig­net, um dort durch­ge­hend Rad­fahr­strei­fen oder zumin­dest Schutz­strei­fen aufzubringen.

Als im Juli die­ses Jah­res auf dem Abschnitt zwi­schen Bun­des­straße und Gus­tav-Falke-Straße der Rad­weg zurück­ge­baut wur­den, war der Pres­se­be­richt­erstat­tung zu ent­neh­men, dass die Behör­den pla­nen, den Rad­ver­kehr zukünf­tig in der gesam­ten Straße auf der Fahr­bahn zu füh­ren. Ob das auf Rad­fahr- oder Schutz­strei­fen erfol­gen soll, werde noch geklärt.

Um die Über­sicht­lich­keit und die Sicher­heit für den Rad­ver­kehr zu erhö­hen, ist es drin­gend nötig, dass eine ein­heit­li­che Ver­kehrs­füh­rung umge­setzt wird.

Beschluss­vor­schlag:

Die Vor­sit­zende der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, sich bei der Behörde für Wirt­schaft, Ver­kehr und Inno­va­tion sowie der Unte­ren Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde dafür ein­zu­set­zen, dass im gesam­ten Stra­ßen­zug Hallerstraße/​Beim Schlump zügig Rad­fahr­strei­fen oder Schutz­strei­fen auf­ge­bracht wer­den. Soweit die Rad- und Fuß­wege auf der Straße Beim Schlump keine aus­rei­chende Breite auf­wei­sen, sol­len die Rad­wege dann zurück­ge­baut wer­den. Die Pla­nun­gen mögen im Vor­wege dem Ver­kehrs­aus­schuss unter Hin­zu­la­dung des Kern­ge­biets­aus­schus­ses vor­ge­stellt werden.

Peter Schrei­ber, Mecht­hild Führ­baum und SPD-Fraktion
Fabian Kla­bunde und GRÜNE-Fraktion

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