Schul­zahn­ärzt­li­chen Dienst erhalten!

Die SPD – Frak­tion – Eims­büt­tel for­dert, die kos­ten­lo­sen zahn­ärzt­li­chen Unter­su­chun­gen in Kin­der­gär­ten und Schu­len zu erhal­ten. In dem vom Senat vor­ge­leg­ten Spar­pa­ket wurde anfangs über eine Abschaf­fung des schul­zahn­ärzt­li­chen Diens­tes nach­ge­dacht, inzwi­schen ist eine „Neu­kon­zep­tion“ ange­dacht. „Die Prä­ven­tion bei der Zahn­ge­sund­heit und die Ver­mei­dung lang­fris­ti­ger Fol­gen müs­sen das oberste Ziel sein.“ so Char­lotte Nendza, gesund­heits­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Frak­tion. „Auch darf in kei­nem Fall die Prä­ven­ti­ons­maß­nahme durch Kos­ten für die Eltern und Kin­dern gefähr­det werden.“

Fällt die­ses kos­ten­lose Ange­bot weg oder wird es nur ein­ge­schränkt gegen Gebühr ange­bo­ten, so wer­den viele Kin­der, gerade aus sozial schwä­che­ren Fami­lien, nicht regel­mä­ßig zum Zahn­arzt gehen. „Der Zustand der Zähne darf aber bei Kin­dern nicht zu einer Aus­sage des sozia­len Sta­tus wer­den.“ so Nendza.

Auch für den Haus­halt bringt die geplante „Neu­kon­zep­tion“ keine Ent­las­tung. „Wer wie der Senat von ‚Neu­kon­zep­tion‘ spricht, meint damit ver­klau­su­liert doch Kür­zung oder Gebüh­ren­er­hö­hung“ ergänzt der par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer und Haus­halts­ex­perte Gabor Gott­lieb. Der Groß­teil der Kos­ten für das der­zei­tige Ange­bot wird von den Ham­bur­ger Kran­ken­kas­sen und dem zahn­ärzt­li­chen Berufs­ver­band getra­gen. Spart der Senat sei­nen Anteil, brä­chen damit auch die ande­ren Teile weg. „Das ist Poli­tik nach dem Motto: kleine Haus­halts-Maß­nahme, gro­ßer Gesund­heits-Miss­erfolg“ so Gottlieb.

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