In Eimsbüttel findet in diesem Jahr zum dreizehnten Mal der Monat des Gedenkens (MdGE) statt. Von Mitte April bis Ende Mai steht das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus und der Einsatz für eine wache, solidarische Gesellschaft wieder im Mittelpunkt eines vielfältigen Programmes. Dazu gehören Lesungen, Vorträge, Stadtteilrundgänge, Konzerte, Filmvorführungen, Diskussionen, Demonstrationen und Gedenkfeiern. Das konkrete Programm befindet sich derzeit noch in der Erarbeitung.
Der Monat des Gedenkens versteht sich nicht nur als Rückblick, sondern als Aufforderung, auch heute Haltung zu zeigen – gegen Rassismus, Antisemitismus und autoritäre Tendenzen. Er lädt die Menschen in Eimsbüttel und ganz Hamburg ein, sich zu erinnern, zu lernen, sich zu vernetzen und gemeinsam für eine offene, demokratische Gesellschaft einzutreten.
Für eine zusätzlich benötigte Honorarkraft wurde aufgrund niedriger Eigenmittel zu dem bereits bestehenden Dauerzuschuss von 8.000 Euro ein weiterer Zuschuss von 2.000 Euro aus bezirklichen Sondermitteln beantragt.
Petitum
Für die Umsetzung des Monats des Gedenkens Eimsbüttel 2026 werden dem Ausschwitz-Komitee weitere Sondermittel in Höhe von
2.000,00 Euro
zur Verfügung gestellt.
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, eine Vertretung der Veranstalter des Monats des Gedenkens in Eimsbüttel in den Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport einzuladen und über die Veranstaltung als auch die Gründe für die Zusatzkosten zu berichten.
Ernst Christian Schütt und SPD-Fraktion
Ali Mir Agha, Nina Schübel und GRÜNE-Fraktion