Unübersichtliche Verkehrsführung, schwierige Sichtverhältnisse und immer wieder gefährliche Situationen: Am Knotenpunkt Heidlohstraße/Sellhopsweg besteht seit Längerem Handlungsbedarf. Die SPD-Fraktion Eimsbüttel fordert deshalb, die Verkehrsführung und mögliche Sicherheitsmaßnahmen umfassend zu prüfen und die Gefahrenstellen zügig zu entschärfen.
An der Kreuzung treffen zahlreiche Abbiege- und Querungswege aufeinander. Gleichzeitig ist dort viel Betrieb: Der Knotenpunkt liegt auf einem Schulweg, und auch das Albertinen-Haus, Arztpraxen sowie Einkaufsangebote in der Umgebung sorgen für regen Fuß-, Rad- und Autoverkehr. Viele Kinder und ältere Menschen sind hier täglich unterwegs. Die schwierigen Sichtverhältnisse erschweren ein sicheres Miteinander.
Um die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, soll eine auffällige Rotmarkierung der Einmündungs- und Querungsbereiche an Heidlohstraße und Sellhopsweg geprüft werden. Zudem sollen die teilweise stark abgenutzten Fahrbahnmarkierungen zügig erneuert werden, damit sich alle Verkehrsteilnehmenden wieder eindeutig orientieren können.
Auch die Verkehrsregelung muss neu geprüft werden: Das betrifft insbesondere den Grünpfeil in Richtung Niendorf und die Lage der Haltelinie an der Heidlohstraße. Ziel ist, das Blockieren der Einmündung bei Rot und Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmenden zu verhindern. Außerdem soll geprüft werden, ob ein Stoppschild für den rechtsabbiegenden Verkehr aus dem Sellhopsweg die bisherige Vorfahrtsregelung ersetzen kann. Für bessere Sichtbeziehungen soll auch der Bewuchs auf dem Grünstreifen überprüft und bei Bedarf zurückgeschnitten werden.
Dazu Nadine Regling-Armi, Schnelsener Abgeordnete der SPD-Fraktion Eimsbüttel: „Ich bin regelmäßig an dieser Kreuzung und beobachte die schwierige Verkehrssituation schon seit Langem. Auch viele Anwohnende und Menschen, die hier täglich unterwegs sind, erleben den Knotenpunkt als gefährlich. Dabei geht es nicht allein um registrierte Unfälle, sondern auch um die vielen kritischen Situationen im Alltag, gerade für Menschen zu Fuß oder auf dem Rad. Wir wollen die Gefahrenquellen konsequent reduzieren und dort, wo es möglich ist, beseitigen. Gerade Kinder und ältere Menschen müssen diese Kreuzung sicher überqueren können.“
Der entsprechende Antrag wird in der Sitzung des Regionalausschusses Lokstedt/Niendorf/Schnelsen am 28. September 2026 beraten.