SPD for­dert Per­spek­ti­ven für Eims­bütt­ler Sportvereine

Bis 2012 sol­len auf vier bezirk­li­chen Sport­an­la­gen (Riek­born­weg, Furt­weg, Bond­en­wald, Döhrn­str.) Sanie­rungs­maß­nah­men durch­ge­führt wer­den. Ein Groß­teil der vom Bezirk und Ver­ei­nen ange­mel­de­ten Maß­nah­men wurde bei der Mit­tel­ver­gabe des Senats nicht berück­sich­tigt. Auf Antrag der SPD-Bezirks­frak­tion ist daher jetzt in der Bezirks­ver­samm­lung beschlos­sen wor­den, Per­spek­ti­ven gerade für die Sport­an­la­gen und Ver­eine auf­zu­zei­gen und zu ent­wi­ckeln, die leer aus­ge­gan­gen sind. „Das Thema Instand­hal­tung von Sport­stät­ten ist jah­re­lang sträf­lich ver­nach­läs­sigt wor­den und jetzt ste­hen wir vor dem Pro­blem, dass man eigent­lich an allen Anla­gen Sanie­rungs­ar­bei­ten durch­füh­ren müsste“, kri­ti­siert Marc Schem­mel, sport­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD.

Über­all sind die man­gel­haf­ten Zustände zu begut­ach­ten: Marode Plätze, Hal­len und Umklei­den prä­gen das Bild vie­ler Sport­an­la­gen. „Allein 58 not­we­nige Maß­nah­men wur­den vom Bezirk und den Eims­bütt­ler Ver­ei­nen für 16 Sport­an­la­gen ange­mel­det – in den nächs­ten 4 Jah­ren ist aber bis­her nur die Umset­zung von 6 kon­kre­ten Vor­ha­ben geplant.“

Bei vie­len Ver­ei­nen tra­fen die Ent­schei­dun­gen auf Ent­täu­schung und Unver­ständ­nis. „Ver­eins­vor­stände müs­sen gegen­über ihren Mit­glie­dern erklä­ren, warum man nicht berück­sich­tigt wurde und zudem Ant­wor­ten lie­fern auf die Frage, wann bestimmte Maß­nah­men denn statt­des­sen umge­setzt wer­den kön­nen. Hier sind Sport­amt, Bezirk und Poli­tik gefor­dert, gemein­sam den Eims­bütt­ler Ver­ei­nen zu hel­fen und Per­spek­ti­ven für die wei­tere Zukunft auf­zu­zei­gen“, for­dert Schem­mel weiter.

Ende 2009/ Anfang 2010 soll dem bezirk­li­chen Sport­aus­schuss dann über die Umset­zung des SPD-Antra­ges berich­tet werden.

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