SPD-Frak­tion Eims­büt­tel zur bevor­ste­hen­den Schlie­ßung der Wohn­un­ter­kunft Paul-Sorge-Straße: Wir ste­hen zu unse­rem Wort.

Die Unter­kunft für Geflüch­tete auf dem Park+Ride-Platz an der Paul-Sorge-Straße in Nien­dorf soll wie vor­ge­se­hen zum 30. April 2017 geschlos­sen wer­den. Dazu sagt Rüdi­ger Rust, Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­tion Eims­büt­tel: „Es ist aus unse­rer Sicht erfreu­lich, dass die Inte­gra­tion der Geflüch­te­ten in Nien­dorf so gut gelun­gen ist, dass sich viele Nien­dor­fe­rin­nen und Nien­dor­fer nun für den Ver­bleib ihrer neuen Nach­barn im Stadt­teil ein­set­zen. Ande­rer­seits stand die Befris­tung des Stand­or­tes aber von Beginn an fest und hat zur Akzep­tanz der Unter­kunft im Stadt­teil bei­getra­gen. Auch die Bezirks­ver­samm­lung hat sich ein­stim­mig für die geplante Schlie­ßung aus­ge­spro­chen und dazu ste­hen wir.“

Die SPD-Frak­tion Eims­büt­tel begrüßt das Bestre­ben des Nien­dor­fer Run­den Tisches, gemein­sam nach einer mög­lichst guten Über­gangs­lö­sung für die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner zu suchen. „Ins­be­son­dere für Fami­lien, die bereits gut in den Stadt­teil inte­griert sind, müs­sen nun gute Alter­na­ti­ven im räum­li­chen Umfeld gefun­den wer­den“, for­dert Rust. „Den Vor­schlag, eine Arbeits­gruppe mit Betrei­bern der Unter­kunft, Bezirks­amt, Ehren­amt­li­chen und Ver­tre­tern des Tibargs ein­zu­rich­ten, um für Betrof­fene sinn­volle Über­gangs­lö­sun­gen zu fin­den, unter­stüt­zen wir gerne.“

Die Wohn­un­ter­kunft am Tibarg war 2015 vor dem Hin­ter­grund stei­gen­der Flücht­lings­zah­len auf Grund­lage des Geset­zes zum Schutz der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung errich­tet wor­den. Dies sollte Obdach­lo­sig­keit bzw. eine Unter­brin­gung in Zel­ten ver­hin­dern. Da die Zugangs­zah­len inzwi­schen aber deut­lich gesun­ken sind, gilt die recht­li­che Grund­lage für die­sen Stand­ort nicht mehr. Bereits im Sep­tem­ber 2016 hat die Bezirks­ver­samm­lung daher – und zwar ein­stim­mig – eine Stel­lung­nahme beschlos­sen, in der sie die Schlie­ßung zum 30. April die­sen Jah­res ein­for­dert, sofern die Zah­len der Geflüch­te­ten nicht stei­gen. „Nun muss die Poli­tik auch zu ihrem Wort ste­hen“, sagt Rust.

Für wei­tere Infor­ma­tio­nen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Rüdi­ger Rust, Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­tion Eimsbüttel
Tel.: 0151 – 50 42 97 71