Koalition will Bewohnerparkzonen an der Osterstraße zusammenlegen

Auf Antrag der Eimsbütteler Bezirksfraktionen von SPD und GRÜNEN soll geprüft werden, ob vier der fünf Bewohnerparkzonen im Umfeld der Osterstraße zu zwei größeren Zonen zusammengelegt werden können. Damit soll das Bewohnerparken für Anwohnende flexibler und alltagstauglicher werden.

 

„Hamburg hat sich erfolgreich für eine Änderungen der Bundesvorgaben eingesetzt, die mit Blick auf das Bewohnerparken neue Spielräume eröffnet. Diese sollten wir auch nutzen“, erklärt Armita Kazemi, mobilitätspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Eimsbüttel. „Größere Bewohnerparkzonen bedeuten für die Anwohnenden mehr Flexibilität, weil ihre Bewohnerparkerlaubnis in einem größeren Bereich gilt. Gerade rund um die Osterstraße mit den derzeit vergleichsweise kleinen Zonen sollten wir deshalb prüfen, ob sich einzelne Bereiche sinnvoll zusammenlegen lassen.“

 

Bislang durften Bewohnerparkbereiche eine maximale Ausdehnung von 1.000 Metern nicht überschreiten. Im Zuge einer Novellierung der straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften wurde diese starre Begrenzung auf Initiative Hamburgs gelockert. Seitdem können Bereiche mit Bewohnerparkvorrechten bis zu 1.500 Meter ausgedehnt sein. Damit bestehen größere Spielräume für eine bedarfsgerechte Abgrenzung bestehender Bewohnerparkgebiete.

 

Das Bewohnerparkgebiet Eimsbüttel besteht derzeit aus fünf vergleichsweise klein zugeschnittenen Bewohnerparkzonen. Mit einem gemeinsamen Antrag für den Ausschuss für Mobilität wollen die Bezirksfraktionen von SPD und GRÜNEN deshalb prüfen lassen, ob die Zonen E311 (Emilienstraße) und E312 (Apostelkirche) sowie E313 (Langenfelder Damm) und E314 (Lenzweg) jeweils zusammengelegt werden können.