Stärkung und Modernisierung der Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk Eimsbüttel

Die Häuser und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit (OKJAs) im Bezirk Eimsbüttel bilden seit vielen Jahren das Rückgrat der offenen, niedrigschwelligen und inklusiven Jugendarbeit. Träger, Fachkräfte und zahlreiche Ehrenamtliche leisten hier tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zur sozialen Teilhabe, zur Persönlichkeitsentwicklung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die vielfältigen Projekte der freien Träger erreichen junge Menschen unterschiedlichster Herkunft, schaffen sichere Räume und bieten Unterstützung, Orientierung sowie verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

Die pädagogische Qualität der Arbeit ist hoch, die Fachkräfte sind engagiert, kreativ und fachlich hervorragend aufgestellt. Viele der Häuser jedoch, in denen diese wichtige Arbeit stattfindet, sind in die Jahre gekommen: Sie sind baulich überholt, energetisch ineffizient, in Teilen nicht barrierefrei und entsprechen oftmals nicht mehr den Anforderungen an eine moderne, klimafreundliche und inklusive Infrastruktur. Diese Situation erschwert nicht nur die Arbeit der Fachkräfte, sondern mindert auch die Aufenthaltsqualität für Kinder und Jugendliche.

Zudem entstehen durch unzureichende Dämmung, veraltete Heizsysteme oder ineffiziente Gebäudetechnik hohe Energie- und Betriebskosten, die wiederum die finanziellen Handlungsspielräume der Träger erheblich einschränken. Gleichzeitig wird es für Kinder und Jugendliche immer wichtiger, Orte vorzufinden, die nicht nur sicher und verlässlich, sondern auch zeitgemäß und nachhaltig gestaltet sind. Die Jugendarbeit lebt davon, dass junge Menschen sich wohlfühlen, Räume als ihre eigenen wahrnehmen und sich in ihnen entfalten können.