Straßensozialarbeit in Eimsbüttel

Im Zuge der Neuorganisation der Straßensozialarbeit in Hamburg wurde unter anderem im Bezirk Eimsbüttel die bisherige halbe Stelle für Streetwork gestrichen. Zuvor hatte ein Sozialarbeiter obdachlose Menschen im öffentlichen Raum des Bezirkes angesprochen und sie bei der Vermittlung von Hilfsangeboten unterstützt.

Seitdem übernehmen vor allem neu aufgestellte stadtweit arbeitende, mobile Teams diese Aufgaben. Projekte wie „Visite Sozial“ oder andere mobile Streetwork-Angebote sollen auch Bezirke ohne eigene Stellen erreichen. Es gibt jedoch Befürchtungen, dass ohne feste Ansprechpersonen vor Ort eine Versorgungslücke entstehen könnte.

Petitum:

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, die Sozialbehörde zu bitten, eine*n Referenten*in zu diesem Thema in den Sozialraumausschuss zu entsenden, um

  1. den aktuellen Sachstand nach der Neuorganisation vorzustellen,
  2. darzustellen, wie seit der Umorganisation die Aufgaben wahrgenommen werden und was sich in den Tätigkeitsbereichen verändert hat.

Hadi Mourad, Ann-Kathrin Riegel und SPD-Fraktion

Juliane Papendorf, Falk Schmidt-Tobler und GRÜNE-Fraktion