Schutz­vor­rich­tung für den Erhalt des Feucht­ge­biets in der Eidels­ted­ter Feldmark

Wie­der­her­stel­lung einer Schutz­vor­rich­tung für den Erhalt des Feucht­ge­biets in der Eidels­ted­ter Feldmark

In der Eidels­ted­ter Feld­mark mit ihren weit­läu­fi­gen Wie­sen und grü­nen Wegen hat sich das länd­li­che Eidels­tedt erhal­ten. Die Feld­mark erstreckt sich rund um die Auto­bahn bis zum Nien­dor­fer Gehege auf einen Drit­tel des Stadt­teils und wird als Natur­er­ho­lungs­ge­biet von vie­len Eidels­ted­te­rin­nen und Eidels­ted­tern, aber auch Men­schen aus benach­bar­ten Stadt­tei­len gerne zur Ent­span­nung und zum Stress­ab­bau genutzt.

Die Feucht­wiese auf der Feld­mark mit den Flur­stü­cken 5615 und 5081 ver­läuft par­al­lel in nörd­li­cher Rich­tung zur Müh­lenau, den sog. Müh­len­au­hö­fen und die Sport­an­lage „Stein­wie­sen­weg“ grenzt nörd­lich an die Feucht­wiese. Die Feucht­wiese ist im Bebau­ungs­plan Eidels­tedt 31 als eine sog. Zuord­nung zusam­men­ge­hö­ri­ger Flä­chen fest­ge­legt und wird durch den Grü­n­ord­nungs­plan Eidels­tedt 31 als eine sog. Suk­zes­si­ons­flä­che 2 aus­ge­wie­sen, wonach die Flä­che als feuchte Wiese zu ent­wi­ckeln und zu erhal­ten ist. Vor die­sem Hin­ter­grund darf die feuchte Wiese unter ande­ren nur alle drei Jahre gemäht wer­den, § 2 Nr. 13.3 des Grü­n­ord­nungs­pla­nes Eidels­tedt 31.  Somit haben sich über viele Jahre Grä­ser, Bin­sen, Seg­gen und andere krau­tige Pflan­zen bil­den kön­nen, aber auch viele Vogel­ar­ten haben hier ihre Brut­orte gefunden.

Die Feucht­wiese wurde bis­her wirk­sam durch einen Sta­chel­draht vor dem Betre­ten von Men­schen und Tie­ren geschützt. Die­ser ist im Laufe der Zeit jedoch beschä­digt und nie­der­ge­tram­pelt wor­den. Ver­mut­lich wur­den die ver­blie­be­nen Reste auf­grund der nun dro­hen­den Ver­let­zungs­ge­fahr im Auf­trag der Ver­wal­tung ent­fernt. Die Folge ist, dass durch Hunde, Men­schen und sons­tige Ein­flüsse wich­tige Brut­orte von Vögeln gefähr­det sind und in letz­ter Zeit zu beob­ach­ten war, dass bestimmte Vogel­ar­ten, die man bis­her beob­ach­ten konnte, nun lei­der ver­schwun­den sind.

Peti­tum:

Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten, sich dafür ein­zu­set­zen, dass die Feucht­wiese auf der Feld­mark mit den Flur­stü­cken 5615 und 5081 in Eidels­tedt durch eine geeig­nete Schutz­vor­rich­tung vor dem unge­woll­ten Betre­ten von Men­schen und Tie­ren geschützt wird.

Dag­mar Bahr, Janina Sat­zer und SPD-Fraktion