Arbeits­be­din­gun­gen von Ärz­ten und Pfle­ge­kräf­ten immer schlechter

Der Aus­schuss für Arbeits­för­de­rung, Sozia­les, Frauen und Gleich­stel­lung hat auf Antrag von SPD und GAL ein­stim­mig beschlos­sen, sich auf der Februar-Sit­zung mit dem Thema: Arbeits­platz­be­din­gun­gen für Ärzte und Pfle­ge­kräfte im Kran­ken­haus inten­siv zu befassen.

Jan Ohmer –Arbeits­markt- und sozi­al­po­li­ti­scher Spre­cher der Frak­tion hierzu: „Die Belas­tun­gen für Ärzte und Pfle­ge­kräfte im Kli­nik­be­trieb haben sich dra­ma­tisch ver­schlech­tert. Hier wer­den Arbeits­plätze abge­baut, bei gleich­zei­tig höhe­rem Patientenaufkommen.“

Ohmer wei­ter: „Mit­ar­bei­ter wer­den an die Gren­zen ihrer phy­si­schen und psy­chi­schen Belast­bar­keit geführt. Kli­nik­be­trei­ber müs­sen dar­über nach­den­ken, zu wel­chem Preis sie öko­no­mi­sche Zwänge an ihre Mit­ar­bei­ter wei­ter­ge­ben. Es kann nicht sein, dass zahl­rei­che groß­vo­lu­mige Bau­vor­ha­ben in der Kli­nik­land­schaft mit öffent­li­chen Mit­teln sub­ven­tio­niert wer­den, wäh­rend Mit­ar­bei­ter und Pati­en­ten auf der Stre­cke blei­ben. Ebenso kann es nicht ange­hen, dass Mit­ar­bei­ter Repres­sio­nen erfah­ren, wenn sie auf vor­han­dene Pro­bleme und Per­so­nal­not hin­wei­sen. Es ist drin­gend erfor­der­lich, sich auf allen Ebe­nen mit den Arbeits­platz- und Rah­men­be­din­gun­gen aus­ein­an­der zu set­zen. Dies wer­den wir im Februar unter Ein­be­zie­hung fach­kun­di­ger aus der Kli­nik­land­schaft tun, um Mög­lich­kei­ten kom­mu­nal­po­li­ti­schen Han­delns auszuloten.“

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