Bebau­ungs­plan Eidels­tedt 76 (Redings­kamp) einstellen

Im Eisen­bah­ner­vier­tel in Eidels­tedt beab­sich­tigt der Eigen­tü­mer, das größte Woh­nungs­un­ter­neh­men Deutsch­lands, die Nach­ver­dich­tung des Bestan­des zwi­schen Alpen­ro­sen­weg und Redings­kamp. Im Januar 2018 hat die Bezirks­ver­samm­lung Eims­büt­tel dazu die Ein­lei­tung eines Bebau­ungs­plan­ver­fah­rens beschlossen.
Vor dem Hin­ter­grund eini­ger Beschwer­den von Mie­te­rin­nen und Mie­tern des Quar­tiers über aus­blei­bende Inves­ti­tio­nen in den Erhalt der bestehen­den Woh­nun­gen sowie der Bericht­erstat­tung über den Inves­tor bestehen jedoch Zwei­fel daran, ob das Unter­neh­men zu einer nach­hal­ti­gen Inves­ti­tion im Inter­esse des Stadt­teils bereit ist. Aus die­sem Grund hat die Bezirks­ver­samm­lung im April 2019 vor einer Fort­set­zung des B‑Plan-Ver­fah­rens die Vor­lage eines Instand­hal­tungs­kon­zepts ange­mahnt (Druck­sa­che 20–3602), das ins­be­son­dere die ener­ge­ti­sche Sanie­rung der Gebäude im Sinne der Mie­te­rin­nen und Mie­ter berücksichtigt.
Nach einer Vor­stel­lung im Stadt­pla­nungs­aus­schuss am 9. Juni sowie einem Orts­ter­min am 26. August 2020 muss jedoch fest­ge­stellt wer­den, dass diese Zwei­fel durch den Vor­ha­ben­trä­ger nicht oder nur teil­weise aus­ge­räumt wer­den konn­ten. Aus die­sem Grund soll das Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren Eidels­tedt 76 ein­ge­stellt werden.

Peti­tum

Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten, das Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren Eidels­tedt 76 (Redings­kamp) einzustellen.

Gabor Gott­lieb, Dag­mar Bahr und SPD-Fraktion