Ober­straße 14

Sach­ver­halt

Der Leer­stand des in den Medien zwi­schen­zeit­lich als „Hor­ror­haus“ bezeich­ne­ten Gebäu­des ist nun schon ein jah­re­lan­ger unhalt­ba­rer Miss­stand. In dem Gebäude in bes­ter Lage im Kern­ge­biet Eims­büt­tels wer­den so mehr als 100 Woh­nun­gen vor­ent­hal­ten. Stich­hal­tige Gründe für die nur im Schne­cken­tempo vor­an­ge­hende Sanie­rung durch den Eigen­tü­mer las­sen sich keine fin­den.  In einer Situa­tion, in dem in Ham­burg die Miet- und Woh­nungs­preise jedes Jahr kräf­tig stei­gen und ein Woh­nungs­man­gel herrscht, ist solch ein Vor­ge­hen unak­zep­ta­bel und ein Ein­grei­fen des Staa­tes geboten.

Die Bezirks­ver­samm­lung Eims­büt­tel möge beschließen:

  1. Der Bezirks­amts­lei­ter wird auf­ge­for­dert, ein Moder­ni­sie­rungs­ge­bot mit ent­spre­chen­der Frist­set­zung nach § 177 BauGB im Hin­blick auf das Gebäude an der Ober­straße 14 zu prü­fen, das Ergeb­nis der Bezirks­ver­samm­lung im Januar 2013 mit­zu­tei­len und bei posi­ti­ver Prü­fung unver­züg­lich mit dem Ver­fah­ren zu begin­nen und die Eigen­tü­mer zu einem Erör­te­rungs­ter­min zu laden.
  1. Des Wei­te­ren wird der Bezirks­amts­lei­ter auf­ge­for­dert zu prü­fen, ob und unter wel­chen Bedin­gun­gen eine Instand­set­zungs­an­ord­nung nach § 4 des Ham­bur­gi­schen Wohn­raum­schutz­ge­setz mit einer Frist­set­zung und Andro­hung der Ersatz­vor­nahme ver­fügt wer­den kann. Das Ergeb­nis der Prü­fung ist eben­falls im Januar 2013 der Bezirks­ver­samm­lung mitzuteilen.

Gabor Gott­lieb und SPD-Frak­tion Eimsbüttel
Roland Seid­litz und GRÜNE-Frak­tion Eimsbüttel