Rad­stell­plätze für die Grin­del­hoch­häu­ser

Von Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern sowie Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mern in den Grin­del­hoch­häu­sern wird immer wie­der der Wunsch nach zusätz­li­chen Fahr­rad­stell­plät­zen an die Bezirks­po­li­tik her­an­ge­tra­gen.

Die Grin­del­hoch­häu­ser haben auf­grund ihrer Bau­weise als Hoch­häu­ser eine hohe Bevöl­ke­rungs­dichte. Gleich­zei­tig lie­gen sie im Her­zen der Stadt, wes­we­gen es sich für viele Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner anbie­tet, die täg­li­chen Wege mit dem Fahr­rad zurück­zu­le­gen. Der Aus­bau der Fahr­rad­wege in Ham­burg und Eims­büt­tel sowie der Trend zur Anschaf­fung von Las­ten­rä­dern haben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren für einen gestie­ge­nen Bedarf an Fahr­rad­stell­plät­zen gesorgt.

Zu beach­ten ist, dass die Grin­del­hoch­häu­ser sowie die Flä­chen zwi­schen den Gebäu­den dem Denk­mal­schutz unter­lie­gen. Dies gilt es zu wür­di­gen und sorg­fäl­tig ein­zu­be­zie­hen. Im Sinne der fahr­rad­freund­li­chen Stadt Ham­burg und des Bezirks Eims­büt­tel, die sich die wei­tere För­de­rung umwelt­freund­li­cher Mobi­li­tät zum Ziel gesetzt haben, ist es dabei die Auf­gabe, Denk­mal­schutz und den Bedarf nach Fahr­rad­stell­plät­zen zu ver­ei­nen.

Petitum/​Beschluss:

  1. Der Vor­sit­zende der Bezirks­ver­samm­lung wird gebe­ten, die SAGA Unter­neh­mens­gruppe sowie wei­tere Eigen­tü­mer und die für Denk­mal­schutz zustän­dige Behörde um Prü­fung zu bit­ten, inwie­weit und an wel­chen Stel­len die denk­mal­schutz­recht­li­chen Vor­ga­ben die Ein­rich­tung zusätz­li­cher Fahr­rad­stell­plätze in oder an sowie zwi­schen den Grin­del­hoch­häu­sern zulas­sen. Hin­sicht­lich des Gebiets zwi­schen den Grin­del­hoch­häu­sern ist dabei ins­be­son­dere (ohne dass fol­gende Auf­zäh­lung abschlie­ßend ist) zu berück­sich­ti­gen,

- wel­che Form von Fahr­rand­an­la­gen mit dem Denk­mal­schutz ver­ein­bar wäre,

- inwie­weit Grün­flä­chen betrof­fen wären und

- ob für mög­li­cher­weise weg­fal­lende Grün­flä­chen ein Aus­gleich durch ent­spre­chende Über­da­chung und Dach­be­grü­nung geschaf­fen wer­den könnte.

2. Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten, zu prü­fen, in wel­cher Form eine Durch­que­rung des Parks zwi­schen den Grin­del­hoch­häu­sern für Radfahrer*innen mög­lich gemacht wer­den könnte.

Die Ergeb­nisse der Prü­fun­gen sol­len dem Kern­ge­biets­aus­schuss mit­ge­teilt bzw. vor­ge­stellt wer­den.

Johann-Sebas­tian Die­mann, Moritz Alt­ner und SPD-Frak­tion