Zukunfts­pla­nung für das Eidels­ted­ter Zentrum

Sach­ver­halt

Nach dem Ergeb­nis des Bür­ger­ent­scheids vom Mai 2012 soll die Grün­flä­che neben dem Eidels­tedt-CEN­TER erhal­ten blei­ben. Damit kann der B‑Plan Eidels­tedt 71, der eine Erwei­te­rung des CEN­TERS auf genau die­ser Flä­che vor­sah, nicht rea­li­siert werden.

Dass eine Moder­ni­sie­rung und Wei­ter­ent­wick­lung des Eidels­ted­ter Zen­trums drin­gend gebo­ten ist, ja wirt­schaft­lich von exis­ten­ti­el­ler Bedeu­tung für das Zen­trum sein wird, ist bei allen Betei­lig­ten, auch bei den Mit­glie­dern der ehe­ma­li­gen Initia­tive „Grü­nes Zen­trum Eidels­tedt“, Kon­sens. Vor die­sem Hin­ter­grund bemüh­ten sich bereits die Mit­glie­der des „Run­den Tisches Eidels­tedt“ zur Attrak­ti­vi­täts­stei­ge­rung des Eidels­ted­ter Zen­trums (Wer­be­ge­mein­schaft, Grund­ei­gen­tü­mer, Gewer­be­trei­bende, Markt­be­schi­cker, Bür­ger­haus und Bür­ger­ver­ein Eidels­tedt und Kom­mu­nal­po­li­tik) seit 2005, eine aner­kannte Lösung zu fin­den. Erst nach­dem Alter­na­ti­ven, wie z.B. auf dem Grund­stück von Rein­hold & Pabst, ver­wor­fen wur­den, lief alles auf den B‑Plan Eidels­tedt 71 zu.

Ist die Suche nach rea­lis­ti­schen Lösun­gen für das Eidels­ted­ter Zen­trum damit unaus­weich­lich in einer Sack­gasse? Selbst wenn dafür einige Gründe spre­chen, so soll­ten doch alle Betei­lig­ten – ein­schließ­lich der Initia­tive Grü­nes Zen­trum Eidels­tedt – einen erneu­ten und sehr ernst­haf­ten Anlauf machen und gemein­sam mit einer „Zukunfts­pla­nung Eidels­ted­ter Zen­trum“ nach neuen Mög­lich­kei­ten für eine Zen­trums­stär­kung suchen. Auf­ge­ben kann und soll keine Lösung sein!

An die­sem Pro­zess sol­len alle dafür rele­van­ten inter­es­sier­ten Eidels­ted­ter teil­neh­men kön­nen. Zu nen­nen wären z.B.:

  • die Grund­ei­gen­tü­mer,
  • die Laden­be­sit­zer, Gewerbetreibende,
  • die Markt­be­schi­cker,
  • Ver­tre­ter des Stadtteilkulturzentrums
  • Ver­tre­ter der Stadtteilkonferenz,
  • Jugend­li­che aus dem Stadtteil
  • inter­es­sierte Bür­ger Eidels­tedts (z.B. Ver­tre­ter der neu gegrün­de­ten Initia­tive Neues Zen­trum Eidels­tedt) und
  • Ver­tre­ter der Kommunalpolitik

Sie alle sol­len die Mög­lich­keit erhal­ten, unter pro­fes­sio­nel­ler exter­ner Mode­ra­tion in geeig­ne­ten Räu­men und Aus­stat­tung die Zukunfts­pla­nung zu betrei­ben und zum Erfolg zu füh­ren. Ziel soll ein gestärk­tes attrak­ti­ves, sozia­les und wirt­schaft­li­ches Zen­trum für den gesam­ten Stadt­teil Eidels­tedt sein.

Beschluss­vor­schlag

Der Bezirks­amts­lei­ter wird gebe­ten, die dafür not­wen­dige Aus­stat­tung (exter­ner Mode­ra­tor und Räume) zu ermit­teln und ggf. Rea­li­sie­run­gen im Stadt­pla­nungs­aus­schuss zeit­nah vor­zu­stel­len. Die Zukunfts­pla­nung sollte Anfang des Jah­res 2013 beginnen.

Peter Schrei­ber, Wolf­gang Düvel und SPD-Fraktion
Ste­fa­nie Kön­ne­cke und GAL-Fraktion